Darstellung der topographischen Anatomie der Vordergliedmaße der Ringeltaube (Columba Palumbus Palumbus Linnaeus, 1758)

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Knochen, Muskeln, Blutgefäße, Nerven und Federn des Flügels werden bei Ringeltauben nach topographischen Gesichtspunkten untersucht und dargestellt, um den kurativ tätigen Tierärztinnen und Tierärzten Kenntnisse über die bisher noch nicht beschriebene Anatomie von Columba palumbus palumbus zu vermitteln und somit Hilfe bei diagnostischen und operativen Maßnahmen zu bieten. Insgesamt stehen 23 Tiere, zehn juvenile und 13 adulte, zur Verfügung. Von den 10 Jungtauben sind sechs weiblich und vier männlich. Bei den 13 adulten Tauben sind sechs weiblich und sieben männlich. Die Knochen des Flügels werden vermessen und beschrieben. Jeder der in Klotz scher Lösung konservierten Muskeln wird freipräpariert und auf seinen Ursprung, Ansatz und sein Aussehen beschrieben. Der Verlauf der Arterien wird durch Korrosionspräparate mittels Technovit® 7143 dargestellt. Mit dieser Methode werden zufrieden stellende Ergebnisse erzielt. Gelegentlich entstehen unvollständige Präparate, die aber trotzdem in die Bewertung mit einfließen. Es ist nicht möglich, mit Technovit® 7143 Korrosionspräparate der Venen anzufertigen. Für diese Zwecke wird Mercox® verwendet, das sich als vorteilhafter zur Darstellung der Venen erweist. Die Nerven werden freigelegt, die Präparate in Klotzscher Lösung fixiert, beschrieben und photographiert. Lediglich die makroskopisch sichtbaren Anteile der Nervenbahnen werden dargestellt. Die Federn werden anhand ihrer Anordnung und Verteilung auf Hand und Arm bestimmt und photographisch festgehalten. Der Vergleich zwischen den beiden Arten Columba palumbus palumbus und Columba livia domestica lässt lediglich geringfügige Unterschiede bei der Muskulatur erkennen. Der Verlauf der Blutgefäße und Nerven ist nahezu identisch. Einge Federn sind unterschiedlich gefärbt, Anordnung und Verteilung auf Hand und Arm sind ebenfalls identisch.

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Giessen : VVB Laufersweiler 2006

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