Klinische Studie zur Untersuchung der elastischen Deformation der Mandibula unter Anwendung einer weiterentwickelten Messmethode

Lade...
Vorschaubild

Datum

Betreuer/Gutachter

Weitere Beteiligte

Beteiligte Institutionen

Herausgeber

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Verlag

Zusammenfassung

Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, eine elastische Deformation der Mandibula als möglichen Einflussfaktor auf die Übertragungsgenauigkeit von Ganzkieferabformungen zu untersuchen. Im Gegensatz zu vorherigen Studien wurde dafür eine Messmethode verwendet, die es ermöglichte, die Daten aus den Probandenuntersuchungen mit einer unabhängigen und in vitro vermessenen Referenz zu vergleichen. Weiterhin wurde erstmals zur Untersuchung dieser Thematik ein Intraoralscanner verwendet.Dafür wurden vier Kugeln in definierten Abständen mit Hilfe einer Positionierungsplatte auf die Unterkieferzähne von insgesamt 50 Probanden geklebt. Diese Befestigung erfolgte während einer maximalen Mundöffnung des Probanden. Nach Entnahme der Positionierungsplatte verblieben die Kugeln auf den Zähnen und es wurde eine digitale Abformung mit dem Intraoralscanner TRIOS 3 (3Shape, Kopenhagen, Dänemark) durchgeführt. Anschließend wurde der Proband angewiesen eine möglichst geringe Mundöffnung vorzunehmen und es wurde ein zweiter Intraoralscan der Unterkieferzähne mit aufgeklebten Kugeln durchgeführt. Es folgte eine konventionelle Abformung (Impregum Penta Soft Quick, 3M Espe, Seefeld, Deutschland), ebenfalls bei einer minimal möglichen Mundöffnung. Die Kugeln verblieben bei Entnahme in dem Abformmaterial. Die Vermessung der digitalen Modelle und der aus den konventionellen Abformungen hergestellten Gipsmodelle erfolgte auf Grundlage der Kugeln. Es wurden die linearen Distanzen und Winkel zwischen den Kugelmittelpunkten mit den Referenzdaten verglichen.Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede der linearen Distanz- und Winkeländerungen zwischen den digitalisierten Kugeln bei minimaler und maximaler Mundöffnung. Die digitale und die konventionelle Abformung bei einer minimalen Mundöffnung unterschieden sich hingegen in ihren Abstands- und Winkeländerungen signifikant voneinander.Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die in der Literatur beschriebene deutliche Breitenänderung der Mandibula während einer maximalen Mundöffnung durch die vorliegende Studie nicht bestätigt werden konnte. Es zeigten sich probandenspezifische Winkeländerungen zwischen den digitalen Abformungen, die Anlass zu weiteren Untersuchungen geben.

Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen

Beschreibung

Anmerkungen

Erstpublikation in

Giessen : VVB Laufersweiler Verlag

Sammelband

URI der Erstpublikation

Forschungsdaten

Schriftenreihe

Zitierform