Bildverarbeitung eines ophthalmologischen Messsystems zur Charakterisierung des Tränenfilms

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Das Dry-Eye Syndrom ist ist eine sehr weit verbreitete Funktionsstörung des menschlichen Tränenfilmes. Durch vielfältige Ursachen, wie beispielsweise Kimaanlagen, Kontaktlinsen oder Bildschirmarbeit, treten Symptome wie brennende, stechende Schmerzen der Augen, Kopfschmerzen und sogar Visusminderungen auf. Im Krankheitsverlauf verschlimmern sich die Symptome, so dass eine rechtzeitige Diagnose essenziell ist.Gegenstand dieser Arbeit ist eine mathematische Methode, um aus speziellen Filmaufnahmen eines nicht-invasiven Meßgerätes das Tränenfilmverhalten des menschlichen Auges zu detektieren. Dieses automatisierte Verfahren soll Medizinern bei der objektiven Diagnostik des Dry-Eye-Syndroms unterstützen. Die Videoaufnahmen zeigen die Reflektion eines auf das Auge projizierten Musters aus konzentrischen Ringen, welche durch die Form der Hornhautvorderfläche geometrisch verzerrt werden. Durch Bewegungen der Augen, den sogenannten Sakkaden, werden die Ringe zusätzlich geometrisch deformiert, so dass sich zwei aufeinanderfolgende Bilder des Videos stark verändern können. Das in dieser Arbeit beschriebene Verfahren zeigt eine Möglichkeit, diese geometrischen Deformationen durch stabile und echtzeitfähige Algorithmen herauszurechnen, um so eine Analyse des zeitlichen Verhaltens des Tränenfilmes zu ermöglichen.

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