Interindividueller Vergleich multifokaler Intraokularlinsen hinsichtlich Sehschärfe in der Ferne und Nähe, Lesegeschwindigkeit sowie Kontrastsehvermögen
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Zusammenfassung
Eine Katarakt und die mit steigendem Alter schwindende Akkommodation können der Grund für eine verminderte Lesefähigkeit sein. Mit den Möglichkeiten der modernen Kataraktchirurgie wird zunehmend versucht, eine ideale Rehabilitation der Patienten zu erlangen. Dazu gehört neben einer sehr guten Fernsicht auch die Wiederherstellung der Lesefähigkeit mit ihren Teilaspekten Lesesehschärfe und Lesegeschwindigkeit in der Nähe.Diese Untersuchung hat gezeigt, dass Patienten mit multifokalen Intraokularlinsen gute Ergebnisse bei der Lesefähigkeit erzielen können, jedoch müssen aus physikalischen Gründen Abstriche bei der Sehschärfe in der Ferne gemacht werden. Hinsichtlich des Kontrastsehens wurden ebenfalls gute Ergebnisse erzielt.Das physikalische Prinzip der diffraktiven Linsen scheint dabei dem der refraktiven Multifokallinsen überlegen zu sein.Die Befragung der Patienten zu ihrer Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Operation zeigte eine weitgehende Übereinstimmung von objektiven und subjektiven Ergebnissen. Mit den heutigen modernen Operationsverfahren stellen somit multifokale Intraokularlinsen für eine Vielzahl von Patienten eine Alternative zur monofokalen Intraokularlinse dar. Dies geht soweit, dass auch ein Einsatz in der refraktiven Chirurgie und in der Presbyopiebehandlung denkbar und möglich ist. Allerdings ist dabei auf eine entsprechende Patientenauswahl zu achten und mit einem erhöhten Aufklärungsbedarf zu rechnen.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler 2007
