Die Entwicklung eines neuen Tiermodells der pulmonalen Hypertonie und therapeutischer Interventionen

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Die pulmonalarterielle Hypertonie des Menschen ist eine schwierig zutherapierende Erkrankung, die unbehandelt zum Tode führen kann. Die PAH istgekennzeichnet durch eine deutlich anhaltende Erhöhung des pulmonalarteriellenDruckes, charakteristische Umbauprozesse in den Pulmonalarterien(Remodeling) und die Ausbildung eines Cor pulmonale.In den gängigen Tiermodellen ist es bis heute nicht gelungen allepathognomischen Symptome der pulmonalen Hypertonie des Menschennachzuahmen. In dem hier angewendeten Modell der Hypoxie-induziertenpulmonalen Hypertonie in Kombination mit dem VEGFR-2 Inibitor SU5416standen hochgradige Gefäßveränderungen mit Bildung einer Neointima imVordergrund. Die Neointima konnte zweifelsfrei als Marker der Hypertrophie undEndothelzellproliferation interpretiert werden. Somit stellt das vorliegendeTiermodell einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des vaskulärenRemodelings in Bezug auf Entstehung und Therapiestrategien der Erkrankungdar.Die Kombination von Hypoxie und dem VEGFR-2 Inibitor SU5416 verstärkte dieSymptome einer schwerwiegenden pulmonalen Hypertonie deutlicher, alsalleinige Hypoxie. Dies zeigte sich in der Zunahme des rechtventrikulärenDruckes, der Herzratio, des Muskulariesierungsgrades, der Wandstärke, derGefäßokklusion, der Neointimabidung und von PCNA-positiven Zellen.Die zweiwöchige Therapie der Ratten mit dem PDE-5 Hemmstoff Sildenafil unddem Tyrosinkinase-Hemmstoff Imatinib begann am 21.Tag unter Hypoxie mit oderohne Injektion des VEGFR-2 Inhibitor SU5416 und nach Ausbildung einerpulmonalen Hypertonie.Sildenafil und Imatinib konnten ihre antiproliferative Eigenschaften sowohl imModell der Hypoxie-induzierten pulmonalen Hypertonie in Kombination mit demVEGFR-2 Inhibitor als auch bei alleiniger Hypoxie zeigen. Beide Substanzenstellen eine erfolgsversprechende Therapiemöglichkeit bei Vorliegen einerpulmonalen Hypertonie des Menschen da.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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