Untersuchung über die Auswirkungen des zunehmenden Grads der Brachyzephalie auf den Gesichtsschädel bei Perserkatzen
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Unter Brachyzephalie ist im Allgemeinen eine Längenreduktion des Schädels zu verstehen. Die Verkürzung der Fazialregion unterlag in den letzten Jahrzehnten eines progressiven Verlaufs bis hin zu extremen phänotypischen Ausprägungen. Dadurch entstand aus dem traditionellen Typ, der Doll-Face Perserkatze mit noch vorhandener Fazialregion ein moderner extrem kurzgesichtiger Typ, die Peke-Face Perserkatze. Aus der veränderten fazialen Konformation resultieren zahlreiche gesundheitliche Auswirkungen. Ziel dieser Studie war es Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ausprägungen brachyzephaler Schädelkonformation und den extraorbitalen Anteilen der Bulbi oculi, den Zahnstellungen wie auch den oberen luftführenden Wegen unter Berücksichtigung des Geschlechts, des Alters und der Körpermasse zu ermitteln. Für die Messungen wurden 69 Perserkatzen verschiedener Schädeldimensionen rekrutiert, wobei zehn Europäisch Kurzhaarkatzen (EKH) als Referenzpopulation dienten. Auf Grundlage der Computertomographie wurden für die Messungen dreidimensionale Rekonstruktionen der Schädel erstellt. Die Kraniometrie ergab bei den Perserkatzen im Rassenvergleich mit den EKH einen signifikant höheren fazialen Index, kranialen Index und Schädelindex wie auch einen tendenziell kleineren kraniofazialen Winkel. Diese Ergebnisse stimmten mit den Erkenntnissen aus vorangegangenen kraniometrischen Studien bei Hunden überein. Ebenso konnten Abhängigkeiten der kraniometrischen Indizes untereinander festgestellt werden. Daraus resultiert, dass nicht allein der Gesichtsschädel von Brachyzephalie betroffen ist, sondern der Schädel als Ganzes.Link to publications or other datasets
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Giessen : VVB Laufersweiler Verlag
