Aspekte der Dopaminbehandlung im hirntoten Organspender bei Nierentransplantation
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Zusammenfassung
Transplantatnieren von hirntoten Spendern haben eine wesentlich schlechtere Prognose als Nieren von lebenden Spendern. Schon während des Hirntodes kommt es in der Spenderniere zu einer verstärkten Aktivierung des Immunsystems und somit zu einer erhöhten Immunogenität des Transplantats. Dies wirkt sich negativ auf das Transplantatüberleben aus. Aufgrund hämodynamischer Instabilität müssen hirntote Patienten häufig mit Katecholaminen behandelt werden. In zwei unabhängigen retrospektiven klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass Dopaminbehandlung von hirntoten Organspendern die Nierenfunktion und das Langzeittransplantatüberleben im Transplantatempfänger verbessert. Im Tiermodell konnte außerdem gezeigt werden, dass Dopaminbehandlung von hirntoten Ratten die renale Inflammation in der Spenderniere dosisabhängig reduziert.Im Rahmen dieser Arbeit wurde mittels einer Zeit-Wirkungs-Analyse ermittelt, ob eine Dopaminspendervorbehandlung auch dann noch protektive Effekte ausübt, wenn sie nicht über die gesamte Hirntoddauer erfolgt. Desweiteren wurden mögliche Wirkmechanismen, die zu den protektiven Effekten der Dopaminspendervorbehandlung beitragen können, untersucht. Zuletzt wurde in einem allogenen Transplantationsmodell untersucht, inwieweit sich eine Dopaminvorbehandlung über den optimalen Behandlungszeitraum im hirntoten Spendertier auf die akute Abstoßung im Empfängertier auswirken kann.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler 2007
