Die Arbeit beschäftigt sich mit dem in der Literatur noch unzureichend dokumentierten Thema der Wertschöpfungsketten-Betrachtung bezogen auf das Lieferantenmanagement - insbesondere der Lieferantenbewertung. Um diese Lücke zu schließen, werden die einzelnen Schritte einer Lieferantenbewertung explizit heraus gearbeitet.
Beginnend bei der Identifikation potenzieller Lieferanten und deren Eingrenzung, erfolgen eine Analyse und eine Bewertung der Lieferanten, um auf deren Basis schließlich den oder die besten Lieferanten auszuwählen, stetig zu kontrollieren und die Lieferanten-Abnehmer-Beziehung zu steuern. Der Prozessgedanke kommt nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck, dass der Status Quo des Lieferantenmanagements niemals als Endpunkt angesehen werden darf, vielmehr ist eine permanente Überwachung und Optimierung des eigenen Lieferantenstamms erforderlich. Diese wird durch die unterschiedlichen Herangehensweisen in Bezug auf neue und bereits vorhandene Lieferanten unterstützt und bekräftigt. Die Lernprozesse, welchen sowohl die Lieferanten als auch die Abnehmer unterliegen, werden auf diese Weise anschaulich dargestellt.
Indem die Arbeit jeden Prozessschritt der Lieferantenbewertung verfolgt und auf die einzelnen Schritte von der Identifizierung der Lieferanten über die Bewertung jedes Lieferanten bis zu individuellen Schlussfolgerungen detailliert eingeht, wird nicht nur der gesamte Prozess verfolgt, es werden auch Hinweise und Ergebnisse aus den einzelnen Schritten aufgezeigt und erläutert.
Diese bisher für den Lebensmittelhandel noch nicht durchgeführte Lieferantenbewertung liefert einen wichtigen Baustein im komplexen System des Lieferantenmanagement für den Sektor des Lebensmittelhandels.
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