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Transvenöse Embolisation des persistierenden Ductus arteriosus (<= 4,0 mm) mit einem verlängerten Coil beim Hund

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2010

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Zusammenfassung

In der Veterinärmedizin hat die Interventionelle Therapie zum Verschluss despersistierenden Ductus arteriosus einen gleichberechtigten Platz mit derchirurgischen Variante eingenommen. Daher ist hier ein sicheres und effektivesVeschlusssystem erforderlich.Etabliert haben sich dabei die schon in der Humanmedizin erprobten fasertragendenDrahtspiralen (Coils) der Stärke 0,038 Inches. Obwohl ideal für ihren Einsatz beimkleinen PDA ist jedoch schon beim mittelgroßen PDA ein vollständiger Verschlussmit einem singulären Coil oftmals nicht zu erreichen. Der Versuch, mittels multiplenCoils, die nacheinander implantiert werden, den Restshunt zu reduzieren, erhöht dieEingriffsdauer, Strahlenbelastung, das Risiko einer Coil-Dislokation und einerHämolyse sowie die Kosten. Untersuchungsziel dieser Arbeit war es daher, ob kleineund vor allem mittelgroße PDA mit einem verlängerten Coil sicher und effektiv zuverschliessen sind.In der vorliegenden Studie wurden 53 Patienten mit einem PDA (<= 4,0 mm) undeinem Körpergewicht von mehr als 3 kg in die Studie aufgenommen, weitere schwereangeborene kardiale Defekte galten als Ausschlusskriterium. Zunächst wurde derPDA angiographisch dargestellt, morphologisch klassifiziert und ausgemessen. Dieanschließende Coil-Implantation erfolgte transvenös. In Gruppe A mit einem Ductusvon maximal 2,5 mm wurde ein Coil mit 5 mm Durchmesser und 5 Windungeneingesetzt. In Gruppe B mit einem Ductusdurchmesser zwischen 2,6 und 4,0 mmkam ein verlängerter Coil mit 6,5 mit 8 Windungen bzw. mit 8 mm und 10 Windungenzum Einsatz. Druck- und Sauerstoffmessungen vor und nach der Implantation sowieeine Kontrollangiographie dienten der Überprüfung des unmittelbarenTherapieerfolges. Klinische und echokardiographische Kontrollen innerhalb einesJahres nach der Implantation untersuchten den Langzeiterfolg.Das Alter der Hunde betrug zwischen 1,8 und 101,5 Monaten (Median 8,5 Monate),das Körpergewicht lag zwischen 3,2 und 48,7 kg (Median 9,1 kg). Folgende PDAFormenwaren vertreten: 41mal Typ E (lang und konisch), 9mal Typ A (konisch) und3mal Typ D (mehrere Engstellen). Der Durchmesser des PDA an der pulmonalenEngstelle betrug im gesamten Untersuchungsgut 2,92 ± 0,69 mm. 13 Hunde hatten einen kleinen PDA (1,6 - 2,4 mm; Gruppe A) und 40 einen mittelgroßen PDA (2,6 - 4,0 mm, Gruppe B).Die Implantation gelang bei allen 53 Patienten. Lebensbedrohliche Komplikationentraten nicht auf. Angiographisch konnte bei 7/9 (78%) in Gruppe A und 18/38 (47%)in Gruppe B ein vollständiger Shuntverschluss dokumentiert werden. Parallel dazuzeigte sich in beiden Gruppen eine signifikante Abnahme des Shuntquotienten undder linksventrikulären Volumenbelastung.Die Doppler-Echokardiographisch belegte Verschlussrate nach 24-48 Stunden, 3 und12 Monaten lag in Gruppe A bei 85%, 100% und 100% und in Gruppe B bei 58%,61% und 71%. Der Verlauf des Verschlusses zwischen beiden Gruppen warsignifikant unterschiedlich.Bei der 3 Monats-Untersuchung wurde in der Gruppe der mittelgroßen PDAuntersucht, in wieweit die Restshunts noch eine Volumenbelastung verursachten.Hierbei zeigte sich bei keinem der untersuchten Parameter ein signifikanterUnterschied zwischen den Hunden mit Komplettverschluss gegenüber den Hundenmit Restshunt.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zu prüfende transvenöse Embolisationdes PDA (<= 4,0 mm) mittels eines verlängerten ablösbaren Coils einfach und sicherist. Der kleine PDA (<= 2,5 mm) wird innerhalb von 3 Monaten vollständigverschlossen, beim mittelgroßen (2,6 - 4,0 mm) PDA bleiben nach 3 bzw. 12Monaten noch bei ca. 40% bzw. 30% der Patienten kleine Restshunts, welche jedochbereits bei der 3 Monats-Untersuchung keine hämodynamische Belastung mehrdarstellen.


patent ductus arteriosus in veterinary medicine. Therefore a save and effectiveocclusion system is necessary.As in human medicine, fibered 0,038 Inches coils were mostly used for this purpose.In small PDA these coils work excellent, but in moderate sized PDA complete closureoften did not occur after placement of a single coil. Consecutive implantation ofmultiple coils increases the time of intervention and fluoroscopy, the risk of coilmigrationand hemolysis and finally the costs. The goal of this study was to evaluate,if small and moderate sized PDA can be closed savely and effectively with a singleelongated coil.In this study a total number of 53 dogs with a PDA up to 4.0 mm and a body weightof more than 3 kg were included. Other severe congenital defects were an exclusioncriterium. Angiography of the PDA was the basis for morphologic classification andmeasurement. Coil-implantation was done transvenously. In group A with a PDA upto 2.5 mm we used a 5 mm coil with 5 loops. In group B with a PDA between 2.6 and4.0 mm we used an elongated coil with 6.5 mm and 8 loops or with 8 mm and 10loops. Therapeutic success was analysed by repeated angiography, pressureregistration and oxygen measurements. Clinical and echocardiographic examinationswere done up to one year after the implantation to evaluate the long-term success.Age of the dogs ranged from 1.8 to 101.5 months (median 8.5 months) and the bodyweight from 3.2 to 48.7 kg (median 9.1 kg). The following PDA types could be found:41 type E (long and conical), 9 type A (conical) und 3 type D (multiple narrowing).The PDA diameter at the pulmonic side was 2.92 ± 0.69 mm in the complete group.13 dogs had a small PDA (1.6 - 2.4 mm; group A) and 40 dogs a moderate sizedPDA (2.6 - 4.0 mm, group B).The implantation was successful in all 53 dogs. Life threatening complications did notoccur. The angiography showed a complete closure in 7/9 (78%) of group A and in18/38 (47%) of group B, respectively. In both groups a significant reduction of shuntratioand left ventricular volume overload could be documented.Doppler examination proved a closure rate after 24-48 hours, 3 and 12 months of85%, 100% and 100% in group A and of 58%, 61% and 71% in group B,respectively. The time course of complete closure was significant different.At the 3 months follow-up, the residual shunt in the moderate sized group wasevaluated for production of volume overload. None of the parameter showed asignificant difference between dogs with complete closure compared to dogs withresidual shunt.In conclusion, transvenous embolization with a single elongated coil is a safe andeffective treatment for a PDA up to 4.0 mm. In small PDA (≤ 2.5 mm) completeclosure can be achieved within three months, whereas in moderate sized PDA (2.6 - 4.0 mm) after 3 and 12 months small residual shunts persist in approximate 40%and 30% of the cases, respectively. These residual shunts did not have anyhemodynamic consequence.

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Giessen : VVB Laufersweiler 2010

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