Fraktale Geometrie zur Charakterisierung der pulmonalen Hypertonie

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Ziel der Arbeit war die Bestimmung der fraktalen Dimension in HR-CT s von Patienten mit im Rechtsherzkatheter gesicherter PH (n=73) und einer Kontrollgruppe (n=23). Für diese zwei Gruppen wurde in 4 HE-Schwellenwertbereichen die fraktale Dimension be-stimmt und miteinander verglichen. Hierbei stand der Bereich -1000 bis 1000 HE für den gesamten untersuchten HE-Bereich, der Bereich -1000 bis -600 HE für die HE von Luft und des Lungengewebes, der Bereich -600 bis 1000 HE für alle HE bis auf Luft und geringe Anteile des Lungengewebes und der Bereich -200 bis 1000 HE vornehmlich für dichtere Gewebe wie die Lungengefäße.In allen HE-Schwellenwertgruppen fanden sich statistisch signifikante Unterschiede, die jedoch bei sich überschneidenden Standardabweichungen nicht alleinstehend klinisch verwendbar sind. Die größten absoluten Unterschiede bei akzeptabler Effektgröße zeigten sich in der HE-Gruppe -200 bis 1000 HE. In dieser fand sich eine erhöhte fraktale Di-mension der PH-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe, entsprechend einer stattgehab-ten Lungengefäßverbreiterung, die im Einklang mit der Pathophysiologie der PH steht.Ähnliche Ergebnisse zeigten sich auch in der Studie von Haitao et al., wo kontrastmittel-gestützte CT s verwendet und CTEPH Patienten ausgeschlossen wurden. In der vorlie-genden Arbeit konnte zusätzlich gezeigt werden, dass eine Unterscheidung der PH von unauffälligen Befunden anhand der Dimension im dreidimensionalen Raum des nativen HR-CT für die Gesamtgruppe durchgeführt werden kann. Somit können durch geeignete Wahl der HE-Schwellenwerte Kontrastmittelgaben zur Bestimmung der fraktalen Dimen-sion umgangen werden.Die Charakterisierung der PH im HR-CT anhand der fraktalen Geometrie kann somit ei-nen Mosaikstein hin zur automatisierten Auswertung von Lungen-CT-Bildern im Sinne der Radiomics darstellen, der befundende Radiologen unterstützen könnte.Korrelationsanalysen von klinischen Messwerten (mPAP, sPAP, Durchmesser des Truncus pulmonalis, Gehstrecke im 6MWT) mit der fraktalen Dimension und untereinan-der zeigten im Gegensatz zu Studien von Haitao et al., Helmberger et al. oder Moledina et al. keine Korrelationen [Haitao et al. 2011, Helmberger et al. 2014, Moledina et al. 2011].Eine Korrelation zwischen mPAP und sPAP konnte hergestellt und kann durch die Ab-hängigkeit der Werte voneinander erklärt werden (r=0,629; p<0,001; n=39).

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