Der unicondyläre Gelenkflächenersatz als Therapiekonzept der Varus- / Valgusgonarthrose

Lade...
Vorschaubild

Datum

Betreuer/Gutachter

Weitere Beteiligte

Beteiligte Institutionen

Herausgeber

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Verlag

Zusammenfassung

298 (w: 226 / m: 72) mit einer unicondylären Schlittenprothese versorgte Patienten aus dem Implantationszeitraum 1975 bis 1995, konnten im Rahmen dieser retrospektiven Studie in der orthopädischen Klinik am Ev. Fachkrankenhaus in Ratingen nachuntersucht werden. Die Gesamtzahl der bei diesem Patientengut implantierten Prothesen betrug 341. In 94 % der Fälle fand eine Versorgung des medialen, in 6 % des lateralen Kompartiments statt. Zur Scoreberechnung wurden 308 Prothesen herangezogen. Das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Implantation betrug 65,4 Jahre, zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung 76,8 Jahre. Die durchschnittliche Prothesenstandzeit belief sich auf 5,6 Jahre. Die Ergebnisse gemäß des Knee-Society-Scores stellten sich wie folgt dar: Präoperativ 57,67 Pkt. Postoperativ 160,39 Pkt. Der Kniescore ergab einen postoperativen Wert von 88,9 Pkt., der Funktionsscore von 71,49 Pkt. Die Überlebensraten, berechnet nach der KAPLAN-MEIER-Methode, äußern sich in einem 5 Jahreswert von 96,1 %, einem 10 Jahreswert von 91,5 % und einem 13 Jahreswert von 89,1 %. Es wurden 25 Wechseloperationen, 1 Arthrodese, 1 Ankylose bei in situ verbliebener Prothese und 2 laterale Ergänzungen als Komplikationsfälle registriert, wobei 19 mal aseptische Lockerungen mindestens einer Prothesenkomponente im Vordergrund standen. Die Revisionsquote betrug 8,2 %Die subjektive Beurteilung des Operationsresultates durch den Patienten ergab in 90,7 % der Fälle sehr gute bzw. gute Ergebnisse, knapp 3 % der Patienten bezeichneten ihren postoperativen Zustand als mangelhaft.

Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen

Beschreibung

Anmerkungen

Erstpublikation in

Erstpublikation in

Sammelband

URI der Erstpublikation

Forschungsdaten

Schriftenreihe

Zitierform