Nachweis und molekulare Charakterisierung pathogener und antibiotikaresistenter Bakterien isoliert aus legal und illegal in die Europäische Union importierten Lebensmitteln tierischer Herkunft

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https://doi.org/10.22029/jlupub-20935

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Der Import von tierischen Lebensmitteln aus Drittländern spielt für die EU eine große Rolle. Insbesondere Rindfleisch wird jährlich in großen Mengen in die EU eingeführt. Ebenso werden illegal Lebensmittel tierischer Herkunft über den internationalen Reiseverkehr eingeführt. Über die Charakteristika von Bakterienisolaten aus tierischen Erzeugnissen, die in die EU eingeführt werden, ist dabei bisher wenig bekannt. Diese Arbeit umfasst die Erhebung des mikrobiologischen Status von aus Drittländern in die EU importierten Rindfleischproben (n = 100) sowie von illegal über den Flugverkehr eingeführten Lebensmitteln tierischer Herkunft (n = 100) mittels einer Bewertung anhand der mikrobiologischen Grenzwerte auf EU-Ebene bzw. der Warnwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM). Ein Schwerpunkt lag auf der molekularen Charakterisierung der Isolate einschließlich des Nachweises von Virulenz-assoziierten Faktoren. Um eine Aussage über das Vorkommen von Resistenzen bei den Isolaten zu treffen, wurden zudem antimikrobielle Empfindlichkeitstestungen durchgeführt und die Isolate auf das Vorliegen von Resistenzgenen untersucht. Ziel war es, zu evaluieren, inwiefern Lebensmittelimporte zur Verbreitung pathogener bzw. virulenter und/oder multiresistenter sowie in der EU für gewöhnlich nicht vorkommender Genotypen beitragen können.

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