Verlauf der corticalen und spongiösen Knochendichte nach jährlicher Infusion von 5 mg Zoledronsäure bei schwerer Osteoporose und pathologischer Fraktur

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Im Rahmen der vorliegenden Dissertation sollte der Verlauf der corticalen und spongiösen Knochendichte an der Lendenwirbelsäule von Patienten mit Osteoporose unter der Therapie von Zoledronat 5 mg intravenös beobachtet werden. In der Beobachtungsstudie wurde die Therapie von insgesamt 53 Patienten, die aufgrund einer pathologischen Fraktur durch ihre Osteoporose, behandelt wurden, überprüft. Das verwendete Medikament Zoledronsäure (Aclasta®) ist seit 2009 in Deutschland für Frauen und Männer bei Osteoporose zugelassen und wird als Kurzinfusion einmal jährlich verabreicht. Weiterhin sollten die knochenspezifischen Laborparameter Kalzium, Vitamin D, Parathormon und die Phosphatase im Verlauf beobachtet werden sowie das Nebenwirkungsprofil der Infusion dokumentiert werden.Zur Überprüfung wurde jeweils vor Therapiebeginn und ein Jahr danach eine Knochendichtebestimmung mittels quantitativer Osteodensitometrie (QCT) an der Lendenwirbelsäule durchgeführt und die Laborparameter (Kalzium, Vitamin D, Parathormon und alkalische Phosphatase) bestimmt.Die Ergebnisse der Arbeit zeigen einen unterschiedlichen Verlauf in der Dichte der Corticalis und Spongiosa. Während die corticale Knochendichte (cBMD) um 9,74 mg/ml (p=0,004) Ca-HA im Durchschnitt ansteigen konnte, wurde bei der spongiösen Knochendichte (sBMD) nur ein diskreter Zuwachs von 5,67 mg/ml Ca-HA (p=0,27) im Durchschnitt beobachtet. Damit konnte in der Studie eine signifikante Zunahme der Knochendichte in der Corticalis der Lendenwirbelsäule gezeigt werden.Die verwendeten Laborparameter wiesen bis auf das Parathormon ebenfalls eine Änderung unter Therapie. So konnte bei der Vitamin D und Kalzium-Konzentration im Serum ein signifikanter Anstieg beobachtet werden, während die alkalische Phosphatase einen signifikanten Abfall der Aktivität zeigte. Bei den unerwünschten Ereignissen wurden die für Zoledronat bekannten Nebenwirkungen bestätigt. Bei 36 % der Patienten konnten nach der ersten Infusion Nebenwirkungen beobachtet werden, wobei die vier häufigsten Beobachtungen grippeähnliche Symptome, Arthralgie, Übelkeit und Hyperhidrose mit Fieber waren.Zusammenfassend wurde in dieser Arbeit erstmals ein getrennter Verlauf von corticaler und spongiöser Knochendichte unter intravenöser Therapie mit Zoledronat nachgewiesen. Innerhalb eines Jahres war es im Vergleich zwischen spongiöser Knochendichte in der Corticalis der Lendenwirbelsäule zu einem signifikant höheren Zuwachs an Knochendichte gekommen.

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