Der Einfluss von Cortisolspiegel und experimentellem Stress auf subjektive Befindlichkeit und Rauchverlangen bei nikotindeprivierten Rauchern

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Ziel der Studie war die Untersuchung der Zusammenhänge und Wechselwirkungen von der Höhe des Plasmacortisolspiegels, der Befindlichkeit und dem Rauchverlangen bei nikotinabhängigen Rauchern in einer Deprivationssituation, unter experimentellem Stress und nach Nikotinkonsum. Ausgegangen wurde von zahlreichen Studien, die zumindest im Tierversuch eine Wechselwirkung von Stress, Glucocorticoiden und Substanzgebrauch- bzw. applikation, Suchtentstehung und Abhängigkeit, sowie einen eigenen Reward- Effekt von Cortisol belegen (DeRoche, Piazza, Maccari, LeMoal, Simon (1992), Piazza& LeMoal (1998), Marinelli, Rouge- Pont, DeRoche, Barrot, De- Jesus- Oliveira, LeMoal, Piazza(1997), Marinelli, Aouizerate, Barrot, Le Moal, Piazza-P-V (1998), Goeders& Guerin (1996); Piazza, DeRoche, Deminière, Maccari, LeMoal, Simon (1993), DeRoche, Piazza, Deminière, LeMoal, Simon (1993).In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, die Untersuchungen und Beobachtungen a) auf den Menschen , b) auf die Substanz Nikotin zu übertragen und c) unter der zusätzlichen experimentellen Bedingung Stress zu untersuchen. Untersucht wurden 80 Probanden im Alter von 20- 35 Jahren, die mindestens 15 Zigaretten am Tag rauchen sollten. Unabhängige Variablen waren zum einen Placebo/ Metyrapon und Stress/ Non- Stress, die Probanden wurden den vier Gruppen randomisiert zugeteilt. Als Medikament zur Cortisolblockade wurde zeitlich gestaffelt insgesamt 1 g Metyrapon verabreicht. Für alle Guppen war die Bedingung der Nikotindeprivation über insgesamt mehr als 3,5 Stunden sowie die am Ende des Versuchs folgende Phase des Rauchens von 2 Zigaretten identisch.Die Höhe des Plasmacortisolspiegels wurde durch Blutentnahme an insgesamt sechs Zeitpunkten über den Versuch verteilt durch einen ELISA- Test durch ein unabhängiges Labor bestimmt. Die Befindlichkeit der Patienten wurde durch die BSKE an insgesamt sieben Zeitpunkten bestimmt, das Rauchverlangen durch den QSU an fünf Zeitpunkten. Die Deprivationsphase betrug für alle Probanden 3,5 Stunden mit anschließender Stressapplikation und weiterer Deprivation für 30 Minuten, im Anschluss durften die Probanden zwei Standardzigaretten rauchen. Die Suppression des Plasmacortisols sollte in Anlehnung an o.g. Studien eine Veränderung der Befindlichkeit und des Rauchverlangens unter Deprivation, Stress und nach Nikotinkonsum bewirken. Die Auswertung erfolgte phasenweise unter Einbeziehung der jeweiligen Ausgangswerte als Kovariaten in ein- oder zweifaktoriellen KoavairanzanalysenDie Analyse der Cortisolspiegel zeigte: Die Voraussetzung der Beantwortung der Fragestellungen waren gegeben, sowohl die Cortisolsuppression als auch der Stressor zeigten in allen Versuchsphasen einen signifikanten Einfluss auf den Cortisolspiegel.Die Ergebnisse sollen kurz und stichwortartig nochmals zusammengefasst werden:Zusammenfassend lassen sich die Ergebnisse der vorhergehenden Studien im Rahmen der hier vorliegenden Studie nur bedingt bestätigen. Ein Zusammenhang zwischen Höhe des Plasmacortisolspiegels und Befindlichkeit lässt sich nur in Bezug auf die Aktivierung/ Konzentrationsfähigkeit bestätigen, das Rauchverlangen und der Reward- Effekt des Nikotins bleiben weitgehend unbeeinflu

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