Allometrie des intrazellulären Surfactants der Lunge bei Säugetieren

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Die vorliegende Arbeit hatte zum Ziel festzustellen, ob eine Beziehung zwischen Körpergewicht und verschiedenen strukturellen Parametern des Surfactantsystems existiert. Zu diesem Zweck wurden Lungen von zwölf unterschiedlichen Säugetierspezies, einschließlich des Menschen, mit modernen stereologischen Methoden untersucht. Alles in allem zeigen die Daten, dass sowohl das mittlere Zellvolumen der AE2-Zellen als auch ihre subzelluläre Zusammensetzung unabhängig vom Körpergewicht zu sein scheinen, obwohl einige Speziesunterschiede existieren. Hier hebt sich vor allem die Etruskerspitzmaus mit ihren im Vergleich zu anderen Säugetieren wesentlich größeren AE2-Zellen hervor. Anpassungen des intrazellulären Surfactantvorkommens werden dadurch erreicht, dass Proportional zum steigenden Körpergewicht die Anzahl der AE2-Zellen zunimmt, nicht aber Das Lb-Volumen pro AE2-Zelle oder gar die Volumina der AE2-Zellen selbst. Unter Physiologischen Umständen ist das intrazelluläre Surfactantvorkommen ein relativ konstanter Parameter, sowohl im Vergleich innerhalb einer als auch zwischen verschiedenen Spezies. Anpassungen des Surfactant an sich ändernde physiologische Erfordernisse, wie etwa Veränderungen der Atemfrequenz oder die Größe der Alveolen, geschehen am Ehesten über Die biochemische Zusammensetzung des Surfactantsystems.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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