Vergleich der Hand- und Apparaturbearbeitung bei temporären Kronen- und Brückenwerkstoffen

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Die Anwendung einer temporärer Versorgungen ist heutzutage aus der zahnmedizinischenTherapie nicht mehr wegzudenken.4 Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Oberflächenrauheitder temporären Versorgung, da diese die Adhäsion von Bakterien starkbeeinflusst.15 Somit gilt, dass die Oberflächenrauheit einer temporären Versorgungmöglichst gering sein sollte, da glatte Oberflächen nur geringen Halt für Speisereste,Epithelzellen und Bakterien bieten. Um eine möglichst geringe Oberflächenrauheit zuschaffen, muss die temporäre Versorgung bearbeitet werden. Das Ziel einer Oberflächenbearbeitungdentaler Restaurationen sind Ra-Werte von unter 0,2 μm,18 denn beiRauheitswerten von unter Ra 0,2 μm ist keine weitere Reduktion der mikrobiologischenKolonisation zu erwarten.88In den meisten bisher durchgeführte Untersuchungen zur Oberflächenrauheit von temporärenK&B-Werkstoffen wurde die Bearbeitung von einem Behandler durchgeführt.Da aber der Bearbeitungsdruck von Behandler zu Behandler unterschiedlich ist, war derVergleich der Ergebnisse schwer möglich. Aufgrund dieser Problematik wurde in einigenUntersuchungen die Oberflächenbearbeitung durch eine Oberflächenapparaturdurchgeführt. Allerdings ist aus der Literatur keine Untersuchung bekannt, die dieVergleichbarkeit der standardisierten Oberflächenbearbeitung temporärer K&BWerkstoffemit den klinisch erhobenen Daten betrachtet. Somit war es Ziel dieser Untersuchungdie Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Hand- und Apparaturbearbeitungbei temporären K&B-Werkstoffen zu bewerten. Zu diesem Zweck wurde für diese Untersuchungein standardisiertes semiautomatisches Oberflächenbearbeitungsverfahrenfür temporäre K&B-Werkstoffe entwickelt. Um generelle Unterschiede bei den temporärenK&B-Werkstoffe zu erkennen, entsprachen die 3 zu untersuchenden Werkstoffeden jeweils meist vertretenen Werkstoffklassen auf dem Markt. Es gab insgesamt 3 verschiedeneBearbeitungsreihen mit bis zu 5 Bearbeitungsschritten. Nach jedem Bearbeitungsschrittwurde die Rauheit der Probekörper mit einem optischen Profilometer bestimmt.Es zeigte sich, dass zwischen den beiden Bearbeitungsverfahren kein signifikanterUnterschied (p > 0,05) zu erkennen war. Somit scheint die semiautomatischeOberflächenbearbeitung ein anwendbares Verfahren zur Ermittlung von klinisch nahenRauheitswerten temporärer K&B-Werkstoffe unter standardisierten Laborbedingungenzu sein.

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