Untersuchungen zu Störungen von Wachstum und Differenzierung der Plazentome beim Large Offspring Syndrome des Rindes

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Beim Rind wird nach der Anwendung verschiedener biotechnischer Verfahren wiebeispielsweise der in vitro-Produktion von Embryonen (IVP) und des somatischenKlonens vermehrt ein Syndrom fetaler Anomalien beobachtet, das häufig mit einemfetalen Überwuchs einhergeht. Daher wurde es als Large Offspring Syndrome (LOS)bezeichnet. Die genaue Pathogenese dieses Syndroms ist noch weitestgehend unklar.Offensichtlich spielen in dessen Ätiologie Störungen der epigenetischen Reprogrammierungdes Genoms während der frühembryonalen Phase eine erheblicheRolle. Bisherige Untersuchungen zum LOS konzentrierten sich hauptsächlich auf denFetus sowie auf die Genexpression in der frühembryonalen Phase, die in demSyndrom ebenfalls auftretenden plazentaren Veränderungen sind vergleichsweisenoch wenig erforscht. Auch eine mögliche Bedeutung der Plazenta in der Stimulationdes LOS-assoziierten Überwuchses hat bisher noch relativ wenig Interesse gefunden.Daher wurden in dieser Arbeit vergleichende Untersuchungen anRinderplazentomen aus Graviditäten mit bzw. ohne LOS-assoziierten Überwuchsdurchgeführt, wobei die erfassten Parameter einen offensichtlichen oder vermutetenBezug zu Wachstum und Differenzierung der Plazenta hatten. Hierdurch solltenLOS-assoziierte Plazentaveränderungen näher charakterisiert und Hinweise aufderen Pathogenese erhalten werden. Weiteres Ziel war es, eventuelle Beziehungenzwischen Plazentaveränderungen und fetalem Überwuchs zu identifizieren.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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