Alfred Storch (1888 - 1962) : Daseinsanalyse und anthropologische Psychiatrie

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Alfred Storch wurde in Hamburg als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er arbeitete als Psychiater in Tübingen und Gießen, wurde 1933 entlassen und emigrierte nach Münsingen nahe Bern, wo er bis zu seinem Tode lebte. Er war ein berühmter Vertreter der Daseinsanalyse, anthropologischen Psychiatrie und Tiefenpsychologie bzw. Psychoanalyse. Seine eigenen Werke sind reich an Metaphern und zeigen sein Interesse an der Phänomenologie der Schizophrenie die innere Beschäftigung mit der Schoah. Die im Anhang angefügten Briefe zeigen den Austausch mit Walter von Baeyer, Walter Berendsohn, Ludwig Binswanger, Manfred Bleuler, Ernst Blum, Sigmund Freud, Robert Gaupp, Ernst Kretschmer, Hans Kunz, Rene Laforgue, Heinrich Meng, Max Mueller, Walther Riese, John Rittmeister, Robert Sommer und anderen.

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Erstpublikation in

Giessen : Schmitz 2004 (Arbeiten zur Geschichte der Medizin in Gießen ; 36)

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