Untersuchungen zur Prävention der Caudophagie bei Absetzferkeln unter besonderer Berücksichtigung einer Pelletzulage

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Die Caudophagie wird als weitverbreitetes Problem in der Schweineproduktion beschrieben. Insbesondere stellen eine Vielzahl von Faktoren aus Bereichen der Haltung, der Fütterung sowie dem Management Auslöser für das Schwanzbeißen dar. Die Einschränkung des Wohlbefindens der Tiere sowie ökonomische Verluste sind als Auswirkungen des Auftretens der Caudophagie zu nennen. Das Ziel der vorgelegten Untersuchung bestand in der Beurteilung einer Zulage rohfaserreicher Pellets zum Standardmischfutter bzw. zusätzlich ad libitum zur Beschäftigung bei unkupierten Aufzuchtferkeln zur Eingrenzung der Schwanzbeißproblematik. Eine Wirkung wurde aufgrund der Steigerung des Sättigungsgrades sowie der Erhöhung des Maßes an Beschäftigung für die Ferkel vermutet. Dazu wurden Stroh-, Heu- und Hopfendoldenpellets eingesetzt. Außerdem diente dieses Projekt der weiteren Ursachenanalyse und der Beurteilung der Wirksamkeit von Prophylaxemaßnahmen. In der Auswertung waren die Hauptzielgrößen der Zustand des Ringelschwanzes der Ferkel am Ende der Aufzucht, der mögliche Zusammenhang zwischen Gewebsnekrosen sowie anderen Faktoren und dem Auftreten von Läsionen und Schwanzverlusten, die Behandlungs- und die Verlustrate sowie die Gewichtsentwicklung der Ferkel bis zum 69. LT. Daneben wurde der mögliche Einfluss verschiedener Parameter, wie beispielsweise die Genetik, das Geschlecht oder die Gruppenzusammensetzung im Flatdeck in Bezug auf die körperliche Verfassung und die Leistung der unkupierten Aufzuchtferkel beurteilt.

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Erstpublikation in

Giessen : VVB Laufersweiler Verlag

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