Einfluss der Druckentlastung auf die Organfunktion und -morphologie in einem porcinen Modell des abdominellen Kompartmentsyndroms

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In der Humanmedizin führt ein abdominelles Kompartmentsyndrom (ACS) durch eine unphysiologische Erhöhung des intraabdominellen Druckes (IAD) zu einer Dysfunktion multipler Organsysteme (MODS). Neben einer Einschränkung der kardiozirkulatorischen, renalen und pulmonalen Funktion ist eine Ischämie weiterer Organsysteme (z.B. Leber, Darm) beobachtet worden. Unbehandelt resultiert ein Multi-Organversagen (MOV). Nach Dekompression konnte eine Besserung der Organfunktion beobachtet werden, jedoch wurde auch über kritische Störungen der Hämodynamik berichtet. Weitergehende oder prospektive, randomisierte Untersuchungen zu diesem Thema sind derzeit nicht verfügbar. Bisherige Erkenntnisse beruhen zumeist auf experimentellen Untersuchungen. In einem kürzlich etablierten porzinen Modell des ACS führte eine Erhöhung des IAD auf 30 mmHg über 24 Stunden zu einem um 80% reduzierten Herzzeitvolumen (HZV) und zu mittelgradigen Organschäden an Leber, Niere, Darm und Lunge. Vor diesem Hintergrund erfolgte die vorliegende Untersuchung.

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Giessen : VVB Lauferweiler 2007

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