Einfluss medikamentöser Wurzelkanaleinlagen auf die Dichtigkeit der provisorischen Deckfüllung aus Cavit®

dc.contributor.authorGolombek-Elmastas, Milena
dc.date.accessioned2023-03-16T20:03:11Z
dc.date.available2007-03-09T10:46:32Z
dc.date.available2023-03-16T20:03:11Z
dc.date.issued2006
dc.description.abstractIn der vorliegenden Studie wurde der Effekt häufig in der Endodontie verwendeter medikamentöser Zwischeneinlagen auf die Wandständigkeit der temporären Verschlussmasse Cavit®-W untersucht. Hierzu wurden 80 Molaren verwendet, bei denen eine Präparation einer standardisierten Zugangskavität der Größe 3,5mm x 4mm erfolgte. Danach erfolgte eine zufällige Zuteilung von jeweils 20 Zähnen in vier Versuchsgruppen. Der Kavitätenboden der Kontrollgruppe (Gruppe IV) wurde mit Calxyl® abgedeckt, anschließend wurde die Kavität, soweit mit einem Calxyl® getränktem Wattepellet aufgefüllt, bis die Kavitätenresttiefe 4 bis 4,5 mm betrug, bevor der Verschluss der Trepanationsöffnung mit Cavit®-W erfolgte. Der Kavitätenboden der Gruppe I-III wurde mit jeweils dem der Gruppe zugeordneten Medikament bedeckt. Nachfolgend erfolgte zusätzlich die Bedeckung einer Kavitätenwand mit entsprechenden Medikament. Analog der Kontrollgruppe wurde bei allen Proben bis zu einer Kavitätenresttiefe von 4 bis 4,5 mm die Zugangskavität mit den entsprechenden medikamentengetränkten Wattepellets aufgefüllt bevor der Verschluss der Kavität mit der provisorischen Verschlussmasse Cavit® erfolgte. Die Proben wurden durch 150 Zyklen in Thermowechsellastgerät zwischen 5°C und 55°C gealtert. Die Zähne wurden einem Farbstoffpenetrationstest unterzogen. Um das Eindringen des Farbstoffes an der Grenzfläche mit Lichtmakroskop zu erfassen wurden von den Proben Längsschnitte angefertigt. Bei den Vergleich der Eindringtiefe zwischen mit medikamentöser Wurzelkanaleinlage verschmutzten Kavitätenwand und medikamentenfreien Kavitätenwand innerhalb der einzelnen Gruppen fiel auf, dass an medikamentös verschmutzten Wänden mit Calxyl® aber auch Ledermix® tendenziell höhere Penetrationsstrecken ermittelt worden sind. ChKM hingegen bewirkte keine Verschlechterung der Randqualität. Die vorliegenden Ergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass Verunreinigungen der Kavitätenwände durch medikamentöse Einlagen insbesondere durch Calxyl® aber auch durch Ledermix® das Abdichtungsverhalten von Cavit® beeinträchtigen.de_DE
dc.identifier.urihttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:26-opus-45198
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/13762
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-13144
dc.language.isode_DEde_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subjectmedikamentöse Zwischeneinlagende_DE
dc.subjectCavitde_DE
dc.subjectCalxylde_DE
dc.subjectLedermixde_DE
dc.subjectChKMde_DE
dc.subjectendodontic medicamentsen
dc.subjectCalxylen
dc.subjectLedermixen
dc.subjectChKMen
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleEinfluss medikamentöser Wurzelkanaleinlagen auf die Dichtigkeit der provisorischen Deckfüllung aus Cavit®de_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2006-12-13
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
local.opus.fachgebietZahnmedizinde_DE
local.opus.id4519
local.opus.instituteZentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkundede_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE

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