Untersuchungen zum Einfluss des Renin-Angiotensin-Systems auf die exokrine und endokrine Pankreasfunktion bei chronischer Pankreatitis, Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
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Zusammenfassung
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der ACE-Aktivität, dem I/D-Genpolymorphismus und mit Fibrose einhergehenden Pankreaserkrankungen auf die Entwicklung einer exokrinen und endokrinen Pankreasinsuffizienz besteht. Es wurden 113 Teilnehmer aus vier Kollektiven retrospektiv getestet. Die Kollektive bestanden aus 23 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1, 21 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, 39 Patienten mit chronischer Pankreatitis und dem Kontrollkollektiv mit 30 Probanden. In unserer Studie zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang der ACE-Aktivität mit der exokrinen Pankreasinsuffizienz bei chronischer Pankreatitis. Je höher die gemessene ACE-Aktivität war, desto niedriger war die fäkale Elastase-Ausscheidung. Auf die endokrine Pankreasfunktion hatte die ACE-Aktivität bei chronischer Pankreatitis keinen Einfluss. In unserem Kollektiv fand sich bei Diabetikern kein signifikanter Einfluß des RAS auf die exokrine Pankreasfunktion. Ein Zusammenhang von I/D-Polymorphismus und Erkrankungen des endokrinen und exokrinen Pankreas konnte nicht gezeigt werden. Allerdings schien der I/D-Polymorphismus die Höhe der ACE-Aktivität nur zum Teil wiederzuspiegeln. Ein genetisch determiniert erhöhter ACE-Spiegel erhöht also die Vulnerabilität auf die Entwicklung einer exokrinen Pankreasinsuffizienz bei Patienten mit chronischer Pankreatitis. Eine medikamentöse Hemmung der ACE-Aktivität durch ACE-Hemmer erscheint daher denkbar und sollte in einem größeren Kollektiv näher untersucht werden.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
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Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler
