Optimierung des Line-Blots als einfaches und sensibles Verfahren für die immunologische Diagnose der Schistosomiasisinfektion

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Das zur Zeit gebräuchlichste Verfahren zur Diagnose der Schistosomiasis, einer durch digene Trematoden hervorgerufenen Infektionskrankheit, ist der Nachweis von Parasiteneiern im Stuhl oder Urin. Weiterhin werden immunologische Verfahren herangezogen, wie der Nachweis zirkulierender Antigene im Blut oder Urin und der Nachweis parasitenspezifischer Antikörper im Blut durch Verfahren wie RIA, IFT und ELISA. Mit diesen gängigen, häufig recht aufwendigen Diagnoseverfahren werden aber nur mittelstarke bis starke Infektionen erfasst. Da aber auch leicht infizierte Menschen Eiausscheider sind, kann ohne Identifizierung dieser der Infektionskreislauf nicht wirsam unterbrochen werden. Dagegen wurden bezüglich der Spezifität und Sensitivität gute Ergebnisse im Line-Blot, einem Verfahren zum Nachweis parasitenspezifischer Antikörper erhalten. Dafür konnten in der Vergangenheit in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Beck drei diagnostische Antigene SmE16 (Ei-Calmodulin), Sm31 (Cathepsin B) und Sm32 (Haemoglobinase) rekombinant hergestellt werden. Beim Line-Blot werden diese Antigene direkt auf eine Nitrozellulosemembran aufgetragen. Durch den Einsatz der drei Antigene in einer Mischung werden sehr deutliche und somit einfach auszuwertende Farbsignale auf der Membran erzielt. Im Rahmen dieser Arbeit wurde das kurz vor Entstehen der Arbeit in seiner Struktur leicht veränderte Sm32 auf seine Eignung hin untersucht. Desweiteren wurde der Line-Blot unter Verhältnissen getestet, die den Umweltbedingungen in betroffenen Gebieten entsprechen, um seine Belastbarkeit für den Feldeinsatz zu ermitteln. Ziel war es, ein zuverlässiges, einfaches und kostengünstiges Verfahren zu entwickeln.

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