Die Funktion von Flotillinen bei der Insulin-regulierten Genexpression

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Flotillin 1 und 2 sind hoch-konservierte Proteine, welche ubiquitär exprimiert werden. Sie sind unter physiologischen Bedingungen innerhalb von membrane rafts an der zytosolischen Seite der Plasmamembran fest verbunden und somit an vielen Prozessen wie Signaltransduktionswegen, Membrantransporten und dem Aufbau des Zytoskeletts und von Zell-Zell- bzw. -Matrix-Kontakten beteiligt.Neben dem klassischen Insulin-Signaltransduktionsweg haben Baumann et al. im Jahr 2000 einen alternativen Insulin-Signaltransduktionsweg beschrieben, dessen Ablauf das Vorhandensein von Flotillin 1 voraussetzt, was auf eine Beteiligung von Flotillinen am Insulin-Signaltransduktionsweg hindeutet. Dass Skelettmuskelzellen bei Diabetes Typ 2 eine erhöhte Expression von Flotillinen aufweisen, impliziert ebenfalls eine Teilnahme dieser am Insulin-Signaltransduktionsweg. Um zu untersuchen, inwieweit Flotilline Einfluss auf die Expression insulinabhängiger Gene nehmen, wurden in der vorliegenden Arbeit die Genprodukte von Flotillin 1- und Flotillin 2-Knockout (KO)-Mäusen mit denen von Wildtyp (WT)-Mäusen verglichen. Hierzu wurde RNA aus Skelettmuskelzellen von Mäusen isoliert, diese in cDNA umgeschrieben und dann qRT-PCR durchgeführt, um die Expressionsmenge der einzelnen insulinabhängigen Gene zu bestimmen. Weiterhin wurde der Einfluss von Flotillinen auf den EGF-Signaltransduktionsweg und auf die Triglyzeridsynthese untersucht.Die Untersuchungen ergaben, dass sowohl Flotillin 1 als auch Flotillin 2 in Skelettmuskelzellen gesunder adulter Versuchstiere allgemein betrachtet nur wenig bis keinen Einfluss auf die Expression insulinabhängiger Gene nehmen. Der Einfluss von Flotillinen auf den EGF-Signaltransduktionsweg wurde hingegen eindeutig bestätigt, da vor allem die Untersuchung der MAP-Kinase-abhängigen Gene zeigte, dass Flotillin 2 einen negativ regulierenden Einfluss auf den EGF-Signaltransduktionsweg hat. Weiterhin scheinen Flotilline auch einen negativ regulierenden Einfluss auf die Triglyzeridsynthese im Organismus zu haben, dessen Bestätigung jedoch weiterer Untersuchungen unter standardisierten Voraussetzungen bedarf.

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