Vergleich der Übertragungsgenauigkeiten konventioneller und digitaler Implantatabformungen

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Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin in vitro die Übertragungsgenauigkeit der Methodik eines Referenzschlüssels sowie der konventionellen und digitalen Implantatabformung im Vergleich zu einem Referenzmodell auf ihre Übertragungsgenauigkeit hin zu untersuchen. Die drei Methoden wurden ebenfalls an drei Patienten in vivo exemplarisch untersucht. Aktuell sind keine Studien bekannt, welche eine Methodik untersuchten, mit der die Übertragungsgenauigkeit verschiedener Abformmethoden im Ganzkieferbereich auf Implantaten bestimmt werden kann.Dazu wurden in der vorliegenden Studie die Implantatpositionen eines Referenzmodells zehn Mal mit einem Referenzschlüssel (Verschlüsselungsmaterial: Impregum Penta, 3M Espe, Seefeld, Deutschland) übertragen. Es wurden zehn Gipsmodelle konventioneller Abformungen angefertigt (Impregum Penta, 3M Espe, Seefeld, Deutschland) sowie jeweils zehn digitale Abformungen mit drei verschiedenen Scanbodies (NT-Trading, Karlsruhe, Deutschland; Kulzer, Hanau, Deutschland; Medentika, Hügelsheim, Deutschland) mit dem TRIOS 3 Intraoralscanner (3Shape, Kopenhagen, Dänemark). Die erhobenen Daten konnten mit denen des Referenzmodells im gleichen Koordinatensystem auf ihre lineare Abweichung hin ausgewertet werden.Unter in vitro Bedingungen zeigte der Referenzschlüssel die höchste Genauigkeit, unterschied sich signifikant zu den anderen Methoden, die konventionelle Abformung unterschied sich signifikant zu den digitalen Abformungen. In vivo zeigten sich hingegen inkongruente Ergebnisse. Dafür könnten die klinischen Einflüsse sowie die unterschiedlichen Auswerteverfahren verantwortlich sein. Aus technischen Gründen mussten die in vivo erhobenen Daten mit einem best fit Algorithmus ausgewertet werden.Schlussfolgernd lässt sich daher feststellen, dass der Referenzschlüssel in vitro Ergebnisse zeigte, welche einen intraoralen Gebrauch rechtfertigen. Die konventionelle Ganzkieferabformung kann im Gegensatz zu der digitalen Abformung klinisch empfohlen werden. Auf Grund der verwendeten Auswertmethode konnten in vivo keine absoluten Aussagen getroffen werden, welche Methode die höchste Übertragungsgenauigkeit bietet. Dafür wäre eine genauere Methode zur Übertragung der intraoralen Patientensituation, als Referenz, wünschenswert.

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