Der Einfluss des Actin-binding Rho activating proteins (Abra) auf Arteriogenese und Angiogenese im ischämischen Maus Hinterlaufmodell

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Kardiovaskuläre Erkrankungen sind von erheblicher medizinischer und volkswirtschaftlicher Relevanz. Daher ist die Entwicklung innovativer und effektiver Therapieoptionen auf diesem Gebiet vom größten wissenschaftlichen Interesse. Ein neuer therapeutischer Ansatzpunkt ist die Stimulation des Wachstums arterio-arteriolarer Kollateralgefäße durch Arteriogenese. Durch das so induzierte endogene Gefäßwachstum könnten chronische Gefäßstenosen überbrückt werden. In vorangegangenen Studien stellte sich das Gen Abra als vielversprechender Kandidat heraus. Deshalb wurde in der hier vorliegenden Dissertation das Potenzial von Abra zur Beeinflussung der Arteriogenese mit Hilfe gendefizienter Mäuse (Abra-/- Mäuse) sowie verschiedenen molekularbiologischen, biochemischen und histologischen Verfahren untersucht.Im ischämischen Hinterlaufsmodell wiesen nach dem Verschluss der Femoralarterie verschiedene Parameter auf ein reduziertes Wachstum von Kollateralarterien hin. So war die Perfusion im Hinterlauf als Maß der Transportleistung der Kollateralgefäße in den Abra-/- Mäusen im Vergleich zu WT Kontrolltieren genau wie die distale Sauerstoffsättigung signifikant reduziert. Als klinischer Parameter wurde der Score der aktiven Fußbewegung erhoben, dieser bestätigte die Hinweise ebenso. In morphometrischen Analysen aus Gewebspräparaten der Mm. adductorii war eine reduzierte Kaliberzunahme der Kollateralgefäße im Vergleich zu Gewebe aus WT Kontrolltieren festzustellen. Zugleich zeigte sich eine diskret, aber nicht signifikant erhöhte Kapillardichte in den Mm. gastrocnemii der Abra-/- Mäusen, es war also in beiden Versuchsgruppen kein relevanter angiogener Stimulus vorhanden. Auch post mortem Angiographien unterstrichen optisch eine Verminderung in Anzahl und Durchmesser der gewachsenen Kollateralgefäße bei Abra-/- Mäusen.Zusammengefasst zeigen die Daten dieser Arbeit, dass unter Abwesenheit von Abra das Wachstum von Kollateralen nach Femoralisligatur signifikant reduziert ist, aber nicht vollständig zum Erliegen kommt. Daraus kann auf eine wichtige Rolle von Abra für das Wachstum von Kollateralgefäßen im Falle arterieller Stenosen geschlossen werden.

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