Untersuchung zum Einfluss der Ejakulationshäufigkeit auf die Tiefgefriereignung bei Deckhengsten nach Deckruhe

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Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Einfluss der Ejakulationsfrequenz bei Hengsten nach Deckruhe ohne eine zuvor angepasste Depletionsphase auf die Tiefgefriereignung zu untersuchen. Hierzu standen 29 Hengste unterschiedlicher Rassen mit einem Lebensalter von vier bis 23 Jahren zur Verfügung. Sowohl die Untersuchung des Nativsamens als auch die Kryokonservierung wurden in den Laboren der jeweiligen Besamungsstationen durchgeführt. Die Untersuchung des aufgetauten Spermas erfolgte mittels eines CASA-Systems und einer Lebend-Tot-Färbung mittels Eosin-Nigrosin.Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass durch eine mehrmalige, im 24-bzw. 48-Stundenintervall durchgeführte Samenentnahme die spermatologischen Parameter nativer und kryokonservierter equiner Ejakulate gesteigert bzw. verbessert werden können. Jedoch muss angemerkt werden, dass bereits fast die Hälfte aller Erstejakulate, ohne eine zuvor durchgeführte Depletionsphase der Hengste, die Mindestanforderungen von Experten hinsichtlich Samenzellkonzentration und progressiver Motilität für die Kryokonservierung erfüllt haben.Die Mindestanforderungen nach Expertenmeinung an Gesamt- und progressiver Motilität aufgetauter Besamungsportionen wurden an keinen der drei Untersuchungstage erreicht. Es erfolgte jedoch eine stetiger Verbesserung der Gesamt- und progressiven Motilität der kryokonservierten Besamungsportionen über die drei Samenentnahmetermine.

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Erstpublikation in

Giessen : VVB Laufersweiler Verlag

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