Krankheitsverarbeitung bei Hautkrankheiten in der dermatologischen Praxis : Eine Querschnittsstudie an 147 Hautpatienten einer Hautarztpraxis im Vergleich mit 406 Patienten einer Hautklinik

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-13636

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Somatoforme Störungen, Dysmorphophobien, Nihilodermien und andere psychosomatischmit ausgelöste beziehungsweise unterhaltende Dermatosen sollten auch schon durch entsprechendeSchulung der Hautarzt-Praxis-Ärzte, beziehungsweise schon im Studium und in derAusbildung zum Fachgebiet Dermatologie / Venerologie deutlich integriert sein. Zu erwägenist, ebenso wie die Ärzte auch das Personal im Gesundheitswesen, angefangen mit den Mitarbeiternbei den Versicherungen, dem Haut-Klinik-Personal und dem Hautarzt-Praxis-Personalentsprechende Schulungseinheiten zu implementieren. Die möglicherweise verbesserteKrankheitsverarbeitung kann dem Gesundheitswesen bezüglich Hauterkrankten und der Lebensqualitätvon betroffenen Patienten nützlich sein. Die Ergebnisse dieser Arbeit unterstützenden Ansatz, bei Subgruppen von Dermatosen rechtzeitig auch Weichenstellungen zurpsychosomatischer Diagnostik und Behandlung auch in der Hautarzt-Praxis vorzunehmen.Dies betrifft insbesondere die Diagnose der Infektionen, da hier im Vergleich zur Spezial-Ambulanz im Mittel höhere MHF-Skalenwerte bei den Patienten der Praxis zu verzeichnenwaren.Die Studie liefert erste Ansätze zur Erfassung von psychosomatischen Störungen im Coping-Verhalten von Patienten in einer dermatologischen Praxis. Weitere Untersuchungen solltenklären, wie viele Patienten einer Hautarztpraxis psychosomatisch-psychotherapeutisch behandlungsbedürftigsind und welche Diagnosegruppe am häufigsten Auffälligkeiten zeigt.

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