Charakterisierung neuer potenzieller Biomarker bei definierten gastrointestinalen Tumorerkrankungen
dc.contributor.advisor | Hardt, Philip | |
dc.contributor.advisor | Schneider, Martin A. | |
dc.contributor.author | Falkenstein, Charline Madeleine | |
dc.date.accessioned | 2025-03-17T14:14:42Z | |
dc.date.available | 2025-03-17T14:14:42Z | |
dc.date.issued | 2025 | |
dc.description.abstract | Es ist bekannt, dass Tumoren über spezifische Stoffwechseleigenschaften verfügen, das sogenannte “Tumormetabolom“. Diese führten zur Etablierung des heute noch kommerziell erhältlichen Tumor M2-PK Tests für kolorektale Karzinome. Durch die Entwicklung eines kostengünstigen und nicht-invasiven Tests mit gleichzeitig hoher Sensitivität und Spezifität ist die Bestimmung der Tumor M2-Pyruvatkinase ein bedeutendes Diagnostikum in der Krebsfrüherkennung geworden. Bereits im Rahmen früherer Forschungen wurden einige Untersuchungen angestellt, um mit verschiedenen Antikörperkonstellationen gegebenenfalls weitere vielversprechende Marker entwickeln zu können. Diese damals unterbrochene Aktivität wurde mit Unterstützung der Firma ScheBo Biotech nun systematisch, bei verschiedenen GI-Tumoren wiederaufgenommen. Ziel war es mittels ELISA weitere monoklonale Antikörper-Kombinationen der Pyrovatkinase zu testen, welche bei der Detektion anderer gastrointestinaler Tumoridentitäten dienen könnten. Bei einer differenzierten Analyse im Hinblick auf die unterschiedlichen Karzinomtypen ergab sich, dass Patienten mit Pankreas- oder Darmkarzinom einen M2-PK-Wert zeigen, welcher im Median leicht oberhalb des Referenzbereichs lag. Der Vergleich verschiedener klonaler Antikörperkombinationen innerhalb der Stuhlproben identifizierte zwei verschiedene Paarungen, die zwischen Gesunden und Kranken unterscheiden konnten, die Kombinationen D-D und B-C. Insbesondere die Kombination D-D konnte bei Patienten mit Pankreaskarzinom einen statistisch signifikant hohen Effekt detektierten. Dieses Ergebnis deutet auf einen Ansatz hin, der möglicherweise zum Screening von Pankreaskarzinomen eingesetzt werden könnte. Die Plamaprobenanalyse ergab zwei Paarungen, welche signifikant in der Lage waren, zwischen Gesunden und Kranken zu unterscheiden: die Kombination C-D und C-C. Beide Kombinationen zeigten eine starke Effektstärke. Eine Betrachtung der Antikörperkombinationen nach Karzinomtyp ergab, dass die Kombination C-D marginal signifikant zwischen den vier einzelnen Gruppen (Gesund, Magenkarzinom, Pankreaskarzinom und Darmkarzinom) differenzieren konnte, insbesondere bei Patienten mit Darmkarzinom. | |
dc.description.sponsorship | Sonstige Drittmittelgeber/-innen | |
dc.identifier.uri | https://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/20321 | |
dc.identifier.uri | https://doi.org/10.22029/jlupub-19672 | |
dc.language.iso | de | |
dc.rights | In Copyright | * |
dc.rights.uri | http://rightsstatements.org/page/InC/1.0/ | * |
dc.subject | gastrointestinale Tumorerkrankungen | |
dc.subject | M2- Pk | |
dc.subject.ddc | ddc:610 | |
dc.title | Charakterisierung neuer potenzieller Biomarker bei definierten gastrointestinalen Tumorerkrankungen | |
dc.type | doctoralThesis | |
dcterms.dateAccepted | 2025-02-05 | |
local.affiliation | FB 11 - Medizin | |
thesis.level | thesis.doctoral |
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