Untersuchung des 13C - Natriumacetatatemtests zur Diagnostik von Magenentleerungsstörung für flüssige Nahrungsmittel bei Patienten mit Diabetes mellitus im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen

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In dieser Studie wurden ein gesundes Kontrollkollektiv und ein Kollektiv aus Diabetikern auf die Häufigkeit von Magenentleerungsstörungen von flüssiger Nahrung mittels des 13C-Natrium Acetat-Atemtests untersucht. Die praktische Anwendbarkeit und die Aussagekraft dieses Atemtests sollte evaluiert werden.Des Weiteren sollten die Zusammenhänge zwischen subjektiven Beschwerden und einer tatsächlich vorhandenen Magenentleerungsstörung aufgezeigt werden.Mögliche Zusammenhänge zwischen veränderten Laborwerten, wie HbA1c, Glucosespiegel sowie Einfluss von Gewicht, Geschlecht, Alter, Diabetes-Typ und dem Vorhandensein einer Polyneuropathie auf die Magenentleerung, wurde ebenfalls untersucht. Als diagnostische Parameter dienten die Halbwertszeit (HLF), die die Zeit widerspiegelt, in der die Hälfte des verabreichten Substrats (100mg Natrium-Acetat) in der Ausatemluft wieder gefunden wurde und der Gastric-Emptying-Coeffizient (GEC), ein globaler Parameter für die Magenentleerung.Als Versuchsnahrung diente eine Formula Diät (Fortimel-Trinknahrung), die sich aufgrund ihrer gemischten Zusammensetzung, gut eignete. Die ermittelten Ergebnisse wurden mit den Ergebnissen eines gesunden Kontrollkollektivs verglichen. Wir konnten in unserer Arbeit hinsichtlich der Magenentleerung keine signifikanten Unterschiede zwischen der Gesamtgruppe der Diabetiker und der gesunden Kontrollgruppe feststellen.Als mögliche Gründe für unsere Ergebnisse kamen der Einfluss der intraindividuellen Variabilität, die Zusammensetzung der Nahrung, Ungenauigkeiten im verwendeten Rechenmodell, falsches Aufblasen der Atemgasbeutel und die Position des Probanden in Frage. Letztendlich lies sich aber nicht ausschließen, dass keiner oder nur einzelne Patienten eine Magenentleerungsstörung aufwiesen.Wie auch in der aktuellen Literatur bereits beschrieben, konnten wir keinen bedeutsamen Einfluss der untersuchten Nebenkriterien auf die Magenentleerung finden.Der Test lässt sich aber leicht und überall durchführen, es bedarf keiner Vorbereitungszeit und keiner besonderen Expertise.Die Ergebnisse sollten aber aufgrund der zahlreichen Einflussgrößen kritisch beurteilt werden und durch Mehrfachmessungen an unterschiedlichen Tagen kontrolliert werden. Des Weiteren sollte man bei dem Verdacht auf eine gestörte Magenentleerung sowohl feste als auch flüssige Nahrung als Testmahlzeit verabreichen. Um einen umfassende Aussage über die HLF und GEC treffen zu können, sollte man die Ergebnisse von kommenden Metaanalysen abwarten.

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