Bilddokumentation in der gastroenterologischen Endoskopie : stehende Bilder versus bewegte Bilder

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Die Anwendung endoskopisch bildgebender Verfahren zur Diagnosefindung in der Gastroenterologie ist heute unerlässlich.Bei der Verwaltung, Befundung, Dokumentation und Archivierung des vermehrt anfallenden Bild- und Datenmaterials hat sich der Computer konventionellen Möglichkeiten als überlegen erwiesen.Im Rahmen der Studie soll untersucht werden, ob eine Dokumentation einer kompletten Oesophagogastroduodenoskopie mittels filmischer Aufzeichnung einer reinen Standbilddokumentation überlegen ist, und ob dies ökonomisch vertretbar ist.Ein weiterer Aspekt, der untersucht werden soll ist, ob die konsequente Nutzung eines Dokumentationssystems mit strukturierter Nomenklatur die Vollständigkeit des Befundes beeinflusst und die Qualität der Befundung beim Vergleich eines unerfahrenen Untersuchers mit einem erfahrenen Endoskopiker.Hierzu erfolgte nach Durchführung von 101 Oesophagogastroduodenoskopien an 97 Patienten die statistische Auswertung der Speicherkapazitäten und der Befundübereinstimmungen zwischen Originalbefunden und Film- bzw. Bildnachbefund.Aus den Ergebnissen lässt sich schliessen, dass die Filmdokumentation bei Rückzug des Endoskopes gut zur Dokumentation eines endoskopischen Befundes geeignet ist.Anhand des Films ist eine Zweitbefundung möglich, die nicht nur bereits in der Originaluntersuchung aufgefallene Auffälligkeiten nachvollsziehbar macht, sonsderndarüber hinaus die Diagnose zusätzlicher Auffälligkeiten ermöglicht.Die Filmdokumentation übertrifft die Standbilddokumentation hinsichtlich Vollständigkeit und ist weniger abhängig vom Originaluntersucher.Trotz der verbesserten Dokumentationsmöglichkeiten und der andauernden Bemühungen um Standardisierung bleibt die Endoskopie weiter abhängig vom Untersucher, seinen Kenntnissen, seinen Fähigkeiten und Erwartungen. In diesem Rahmen kann die Filmdokumentation der Endoskopien, verbunden mit einer Nachbefundung durch der Erstuntersucher oder einen anderen Gastroenterologen, nicht nur der juristisch korrekten Dokumentation der Untersuchung dienen, sondern auch ein wichtiges Hilfsmittel zur weiteren Objektivierung der Befunde sein. Sie wird in Zukunft auch den Einsatz von diagnostischen Computerprogrammen zur Unterstützung der Befundung ermöglichen.

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