Untersuchungen zur puerperalen Entwicklung von Schafen nach Schwergeburt unter besonderer Berücksichtigung zweier unterschiedlicher Operationsverfahren der Sectio caesarea

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Die obstetrische Situation beim Schaf zeichnet sich durch eine im Vergleich zu anderen Haussäugetieren hohe Inzidenz an Schwergeburten aus. Diese ist häufig in einer mangelhaften Öffnung der Zervix begründet, die nicht konservativ behoben werden kann. Daher spielt der Kaiserschnitt als geburtshilfliche Operation eine herausragende Rolle. Durch fehlendes Wissen über Prognose, weitere Fertilität und nicht zuletzt die Frage der ökonomischen Rentabilität ist die Besitzerakzeptanz für die Durchführung einer Sectio caesarea jedoch relativ gering. Ziel der vorliegenden Studie war es daher, zwei verschiedene Operationsmethoden der Sectio caesarea beim Schaf hinsichtlich des puerperalen Verlaufs der betroffenen Tiere miteinander zu vergleichen und die Ergebnisse im Verhältnis zu der Entwicklung nach konservativ durchgeführter Geburtshilfe darzustellen, um die Durchführung des Kaiserschnittes zu optimieren. Desweiteren wurde die Fertilität der Mutterschafe nach einem Kaiserschnitt untersucht.

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Giessen : VVB Laufersweiler 2006

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