Vergleichende Untersuchung zur Kaustabilität von monolithischen Seitenzahnkronen aus Zirkoniumdioxid, Hybridkeramik und Komposit in-vitro

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Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Kaustabilität monolithischer Seitenzahnkro-nen aus Zirkoniumdioxid, Hybridkeramik und Komposit nach künstlicher Alterung im Kausimulator in Bezug auf die marginale Randdichtigkeit, die okklusale Integrität sowie die Antagonistenabrasion in reduzierter Schichtstärke zu untersuchen. Hierfür wurden mittels CAD/CAM (computer-aided design/ computer-aided manufac-turing) -Technologie identische Zahnstümpfe aus humanen dritten Molaren und Kronen aus vier verschiedene Restaurationsmaterialien (CAD/CAM-Komposit (BC), Hybridke-ramik (VE), 3Y-TZP (HT) und 6Y-PSZ Zirkoniumdioxid (ultraHT)) gefräst. Nach adhä-siver Befestigung erfolgte die künstliche Alterung im Kausimulator für 1,2 Mio. Zyklen in zwei unterschiedlichen Programmen: einer alleinigen horizontalen (H) bzw. einer ho-rizontal-vertikalen Belastung (HV). Alle Prüfgruppen wiesen eine marginale Randundichtigkeit auf, jedoch konnte kein sig-nifikanter Unterschied zwischen den beiden Belastungsprogrammen festgestellt werden. Zwischen den Prüfgruppen VE und dem HT konnte ein signifikanter Unterschied gezeigt werden (p< 0,05), wobei VE die höchste prozentuale Randundichtigkeit und HT die nied-rigste zeigte. Auch die okklusale Integrität war nach Belastung im Kausimulator bei allen Prüfgruppen nicht mehr gegeben. Das CAD/CAM-Komposit (BC) zeigte im Vergleich zu den Zirko-niumdioxiden (HT und ultraHT) signifikant höhere prozentuale vertikale Ermüdungschä-den (p< 0,05). Die beiden Zirkoniumdioxide (HT und ultraHT) zeigten eine höhere Antagonistenabra-sion als die polymerbasierten Materialien (BC und VE). Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass in Bezug auf die marginale Rand-dichtigkeit BC, HT und ultraHT auch in reduzierter Schichtstärke für Seitenzahnkronen verwendet werden können. Hinsichtlich der okklusalen Integrität zeigten die Zirkonium-dioxide geringere Ermüdungsschäden als die polymerbasierten Materialien. Dafür war bei Letzteren auch eine geringere Antagonistenabrasion feststellbar.

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Giessen : VVB Laufersweiler Verlag

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