Lymphoproliferation und Antigenspezifität von Lymphozyten frisch manifestierter Typ I Diabetiker gegen die Proteine Bovines Serum Albumin und Beta-Casein sowie Insulin
Ziel dier Arbeit war der Nachweis T-Lymphozyten, die spezifisch auf in der Nahrung vorkommende bzw. körpereigene Antigene reagieren, sowie die Bildung antigenspezifischer T-Zelllinien.Es wurde dabei untersucht, ob Unterschiede in Lyphoproliferation und Antigenspezifität zwischen frisch manifestierten Typ I Diabetikern sowie gesunden Kontrollpersonen nachweisbar sind.
Nach der Isolation von Lymphozyten aus dem peripher venösen Blut der Probanden erfolgte die Kultivierung der Zellen mit den verschiedenen Antigenen sowie Tetanol als Kontrolle. Es folgten 5-7 Stimulationen mit Interleukin-2, im Anschluß daran der Test auf antigenspezifische Proliferation. Dabei wurden die Zellen der generierten Linien erneut mit ihren jeweiligen Antigenen kultiviert, nach 56 h radioaktiv markiert und nach 72 h geerntet. Die intrazelluläre Radioaktivität wurde gemessen, und galt als ein Maß für die Proliferationsaktivität der Zellen. Weiterhin wurde ein Proliferationsindex gebildet als Maß für die antigenspezifische Proliferation.
Beim Vergleich zwischen den Gruppen ergaben sich keine signifikannten Unterschiede. Typ I Diabetiker wiesen tendeziell die höhere Lymphoproliferatin auf.
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