Transkriptionelle Regulation des Wachstumsfaktors Gastrin beim kleinzelligen- und nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom

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Die transkriptionelle Regulation der Expression von Gastrin in SCLC- und NSCLC-Zellen war bisher nicht untersucht worden. DieKlonierung der 5´-flankierenden Sequenzen des Gastringens und die Herstellung von Gastrinpromotor-Reportergenkonstrukten ermöglichteeine vergleichende funktionelle Untersuchung der Gastrinpromotor-Aktivität in der SCLC-Zellinie H69, der NSCLC-Zellinie 32M1 und derMesotheliom-Zellinie MSTO-211H. Die vorliegenden Untersuchungen konnten so eine zelltypspezifische Aktivität des Gastrinpromotors inLungentumorzellen nachweisen. In der MSTO-211H-Zellinie erwies sich der Gastrinpromotor als praktisch inaktiv. Für die NSCLC-ZellinieEPLC-32M1 und die SCLC-Zellinie H69 erwiesen sich drei Bereiche nahe des Haupttranskriptions-Startpunktes als relevantecis-regulatorische Regionen: eine negativ cis-regulatorische Sequenz um das CACCC-Element (Nt 106 bis Nt 102), eine positivcis-regulatorische Sequenz um das cRE-Element (Nt 148 bis Nt 119) und das gERE-Element (Nt 68 bis Nt 53).Dnase-Protektionsversuche zeigten im Sequenzbereich des CACCC- und des gERE-Elementes die in vitro Bindung von rekombinantemSp1 wie auch von nukleären Proteinen aus 32M1- und H69- Kernextrakten. Gelretardationsexperimente mit entsprechendenOligonukleotiden konnten die spezifische Bindung von Sp1- und Sp3- Proteinen an das cRE-, CACCC- und gERE-Element desGastrinpromotors nachweisen. Die Gelretardationsexperimente gaben darüber hinaus Hinweise auf mindestens einen weiteren bishernicht identifizierten Proteinfaktor, der in Lungentumorzellen an das CACCC-Element bindet, sowie auf zwei weitere Bindungsaktivitäten andas cRE- und gERE-Element, wobei es sich bei einem dieser beiden Faktoren möglicherweise um den bereits in GH4-Zellenbeschriebenen Transkriptionsfaktor (gERP1) handeln könnte.

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