Grundwassermanagementsysteme : die Kopplung von Datenbanken, Geographischen Informationssystemen (GIS) und Grundwassermodellen am regionalen Beispiel des Gewinnungsgebietes Queckborn/Hessen

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Diese Arbeit stellt eine wissenschaftliche Analyse der Möglichkeiten der digitalen Informations- und Datenverarbeitung in der Hydrogeologie mit Hilfe von Datenbanken, Geographischen Informationssystemen (GIS) und Grundwassermodellen dar und ist eine Grundlage für zukünftige Bearbeitungen in diesem Gebiet. Dabei wird vor allem die Kopplung von Datenbanken, Geographischen Informationssystemen (GIS) und Grundwassermodellen zu Grundwassermanagementsystemen untersucht. Ausgehend von der Tatsache, dass Trinkwasser auf der ganzen Welt das wichtigste Grundnahrungsmittel darstellt und in der Bundesrepublik Deutschland ca. 70 % des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen werden, kommt dem Trinkwasserschutz und im Speziellen dem Grundwasserschutz (weltweit) eine ganz besondere Bedeutung zu. Das Grundwasser ist in besonderem Maße schützenswert, da hier zumeist eine notwendige Regeneration im Falle einer Kontamination deutlich langsamer fortschreitet und auch eine mögliche Speicherentleerung durch Überförderung nur sehr langsam wieder rückgängig gemacht werden kann. Daher wurden schon früh Methoden entwickelt, die dem Zwecke dienten, den Schutz und die dauerhafte Verfügbarkeit von Trinkwasser zu verbessern. Anhand des regionalen Beispiels für das Gewinnungsgebiet Queckborn wird die Erstellung eines Grundwassermanagementsystems gezeigt. Hier zeigt sich mit der Entwicklung des hydrogeologischen Modells, dass die Bearbeitung des gesamten westlichen Vogelsberges notwendig ist, um ein hydrogeologisch plausibles Modellgebiet zu erreichen. Auf der Grundlage des hydrogeologischen Modells werden alle relevanten Daten gesammelt und aufbereitet. Mit Hilfe der Kopplung des Geographischen Informationssystems und der Grundwasserdatenbank werden die Grundlagen für die Erstellung eines numerischen Grundwassermodells für das Untersuchungsgebiet gebildet. Hierbei erfolgt eine optimale Kombination, Abstimmung und Anpassung der Teilkomponenten des Grundwassermanagementsystems mit Hilfe der Abfragesprache SQL sowie der Programmiersprachen AVENUE und Visual Basic for Applications.

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Teil 1: Text Teil 2a und 2b: Anhang

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