Milzteilembolisation bei Hypersplenismus : Retrospektive Analyse der prä- und postinterventionellen Verläufe von 17 Patienten

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In der vorliegenden Arbeit wurde anhand retrospektiver Patientendaten der Universitätskliniken Gießen und Aachen aus den Jahren 1993-2009 das Verfahren der Milzteilembolisation bei Patienten mit Hypersplenismus dargestellt. Dazu wurden die Krankengeschichten von insgesamt 17 Patienten mit unterschiedlichen Grunderkrankungen aufgearbeitet, um aus den jeweils aufgetretenen Komplikationen und den unterschiedlichen postinterventionellen Verläufen die Vor- und Nachteile der Milzteilembolisation zu diskutieren. Des Weiteren wurden die Patienten auswärtig laborchemisch nachkontrolliert, um neben den klinischen Verläufen auch objektive Beurteilungskriterien zu Hilfe zu ziehen.Darüber hinaus wurde mit der Splenektomie eine alternative Therapie bei vorliegendem Hypersplenismus theoretisch dargestellt und mit dem Verfahren der Milzteilembolisation verglichen.Fasst man Vor- und Nachteile, sowie Komplikationsrisiken des Verfahrens zusammen, kommt man zu dem Schluss, dass die Milzteilembolisation ein sehr geeignetes risiko- und komplikationsarmes Verfahren ist, den Hypersplenismus im Rahmen diverser Grunderkrankungen erfolgreich zu therapieren.Die postinterventionellen Verläufe der 17 Patienten zeigen deutlich, dass es in den meisten Fällen lediglich zu leichten Komplikationen wie Schmerzen, Fieber, Pleuraergüssen und Aszites kommt, diese aber durch die richtigen therapeutischen Maßnahmen wie Analgesie und Antibiose schnell behandelt werden können. Schwerwiegendere Komplikationen treten erfreulicher Weise sehr selten auf.Zu dem im Rahmen nach Splenektomie sehr gefürchteten OPSI (overwhelming postsplenektomy infection) ist es auch aufgrund der präinterventionellen Impfungen gegen Pneumokokken, Haemophilus influenzae B und Meningokokken der Gruppen A und C und dem periinterventionellen Antibiotikaeinsatz in keinem der dargestellten Fälle gekommen.

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