Untersuchungen zum Einfluss einer einmaligen periovulatorischen oralen Propylenglykolgabe auf die Brunstsymptomatik und das Trächtigkeitsergebnis beim Milchrind

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In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss einer einmaligen oralen Verabreichung von 300 ml Propylenglykol auf die Brunstsymptome und das Trächtigkeitsergebnis bei Milchkühen außerhalb des Puerperiums untersucht.176 Kühe und 9 Färsen der Rasse Schwarzbunte au seiner Milchviehanlage wurden in die Studie aufgenommen. Mittels randomisierten Losverfahren wurden die Tiere in drei Gruppen eingeteilt. In der Gruppe 1 erhielten 76 Kühe und 5 Färsen am Tag der Besamung 300 ml Wasser oral. 56 Kühe und 4 Färsen in Gruppe 2 wurden mit 300 ml Propylenglykol am Besamungstag gedrencht. In Gruppe 3 erhielten 44 Kühe 2 Tage vor der Besamung 300 ml Propylenglykol oral verabreicht.Am 42. Tag post inseminationem erfolgte eine Trächtigkeitskontrolle.Folgende relevanten Ergebnisse konnten erzielt warden:Die Trächtigkeitsrate war bei Tieren, denen Propylenglykol verabreicht wurde mit 36,4 40% significant höher (p<0,05), als in der Kontrollgruppe (19,8 %). Die Expression der Brunstsymptome zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen und zwischen tragenden und nicht tragenden Tieren. Abschließend ist die vorliegende Studie zu dem Ergebnis gekommen, das seine einmalige orale Verabreichung von 300 ml Propylenglykol als Drench um den Besamungszeitpunkt die Trächtigkeitsrate significant verbessern kann, jedoch keinen Einfluss auf die Ausprägung der Brunstsymptome hat.

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Giessen : VVB Laufersweiler Verlag

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