Das Glykosylierungsmuster von Caenorhabditis elegans Embryonen und ausgewählten Mutanten

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Der frei lebende, nicht human pathogene Bodennematode C. elegans wird seit mehr als 40 Jahren als einer der wichtigsten Modellorganismen für genetische, morphologische und Verhaltensstudien herangezogen. Daneben wurden zahlreiche strukturelle Untersuchungen auf Protein-, Lipid- und Glykanebene durchgeführt, da Glykoproteine der Plasmamembran wichtige Zielstrukturen im Kontext von Zell/Zell-Interaktionen darstellen. In der vorliegenden Arbeit wurde erstmals das N Glykanprofil von C. elegans Embryonen des Wildtyps und ausgewählten Mutanten (glp 1, lit 1, sud 1, cib 1, t1099 und t3091) untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die N Glykanmuster der Embryonen stark von den Kultivierungsbedingungen (Agar-Platten vs. Flüssigmedium) abhängen. Bei den in Wildtyp-Embryonen nachgewiesenen N Glykanen handelte es sich sind im Wesentlichen um oligomannosidische, hybride und zum Teil auch kurzkettige Oligosaccharide vom komplexen Typ. Die untersuchten Mutanten, die aufgrund ihrer Gen-Defekte allesamt nicht lebensfähig waren, wiesen im Vergleich zu Wildtyp-Embryonen in ihren N-Glykanprofilen zum Teil distinkte Unterschiede auf, die zum Teil auf eine deutlich verminderte Prozessierung der Vorläuferglykane schließen ließen. Insgesamt zeigten die N-Glykane der Embryonen von Wildtyp und Mutanten generell einen wesentlich geringeren Prozessierungsgrad als die des adulten Wurms oder seiner Larvenstadien.

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