Kardiomyozytäre Effekte von VEGF

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Seit der Entdeckung des vascular endothelial growth factor (VEGF) und der fortschreitenden Aufklärung seiner Effekte erlangte dieses Molekül für immer mehr medizinische Forschungsgebiete Relevanz. In jüngster Zeit hat das Interesse an der Wirkung von VEGF im Herzen zugenommen. Ziel dieser Arbeit war es zu klären, welchen Einfluss VEGF auf adulte Kardiomyozyten ausübt.Es konnte mittels PCR und Western Blot gezeigt werden, dass die Rezeptoren VEGFR-1 und VEGFR-2 durch Kardiomyozyten auf mRNA- und auf Proteinebene exprimiert werden. Über den VEGFR-2 übt VEGF im Langzeitmodell frequenzabhängig eine direkte positiv kontraktile Wirkung auf Herzmuskelzellen aus. Dabei wird, wie im Slot Blot nachgewiesen, die c-JNK phosphoryliert. Sie ist in die intrazelluläre Signaltransduktion, die zur Kontraktilitätserhöhung durch VEGF führt, eingeschaltet.Weiterhin wurden in einem Array Zytokine identifiziert, die durch kardiale Progenitorzellen sezerniert werden. Hier gehörte VEGF zu den quantitativ bedeutendsten. Im Rahmen der bereits bekannten positiv inotropen Wirkung von Überständen kardialer Progenitorzellen konnte für VEGF in dieser Arbeit hauptsächlich bei einer mäßigen Kontraktilitätssteigerung eine Bedeutung nachgewiesen werden, nicht jedoch bei stärker ausgeprägter Beeinflussung der maximalen Verkürzung.Durch FCS induzierte Hypertrophie von Kardiomyozyten war durch VEGF via VEGFR-1 reversibel. In dieser Arbeit kann daher der Verdacht auf einen antihypertrophen Effekt von VEGF unterstützt werden.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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