Optimierung einer DC-fokussierten Expressionsstrategie zur Modulation von Immunantworten

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Modifikationen der genregulatorischen Elemente des Fascinpromotors zur Entwicklung einer DNA-Vakzine stellen die aussichtsreichste Perspektive dar, eine starke, auf DC begrenzte Expression des codierten Proteins zu erreichen. Eine Duplikation unterschiedlich großer Bereiche der distal lokalisierten Homologiebereiche A und B liefert vornehmlich für jene der Homologieregion B eine robuste Verstärkung der Expression in Dendritischen Zellen, deren Spezifität auf diese Zellen erhalten bleibt. Keratinozyten, die bei einem Einsatz als DNA-Vakzine unter Verwendung einer Genpistole überwiegend am Applikationsort vorliegen, zeigen für die Duplikationskonstrukte nur eine geringe, basale Promotoraktivität. Die Untersuchung einiger dieser Konstrukte in der murinen DC-Zell-linie XS106 liefert eine ähnlich große Verstärkung der Expression wie in humanen DC und ermöglicht somit auch einen potentiellen Einsatz dieser DNA-Vakzine im Mausmodell. Durch Einführen einer repetitiven konsensus NFKappaB-Bindungsstelle an inerter Stelle im Expressionsplasmid, mit dem Ziel, den Kerntransport dieses Plasmids zu forcieren, kann zwar auch eine deutliche Verstärkung der Expression eines nachgeschalteten Reportergens erhalten werden, gleichzeitig geht dabei aber die Spezifität auf Dendritische Zellen verloren. Eine Fascin-Promotor eigene, repetitive NFKappaB-Bindungsstelle, an gleicher Stelle ins Plasmid kloniert, liefert keinen verstärkenden Effekt und ist somit zur Optimierung der Expressionseffizienz ebenfalls ungeeignet. In der vorliegenden Arbeit konnte auch gezeigt werden, dass im Modellsystem der SP37A3-Zellen, einer zur Ausreifung induzierbaren, murinen DC-Zell-linie, durch spezifische Inhibition des NFkappaB-Signalweges bzw- der MAP-Kinase p38 mit pharmakologischen Inhibitoren Dendritische Zellen resultieren, die eine verminderte Expression der zentralen kostimulatorischen Moleküle der B7-Gruppe, CD80 und CD86, aufweisen. Für SB203580, dem Inhibitor der MAP-K p38, konnte zusätzlich auch eine verminderte Expression weiterer Oberflächenrezeptoren dieser Gruppe, von CD273 bzw. CD274, nachgewiesen werden. Die reduzierte Expression dieser kostimulatorischen Moleküle lässt eine andere Qualität der Wechselwirkung mit T-Zellen vermuten, so dass durch Intervention in diese Signalwege eventuell ein Typus Dendritischer Zellen erzeugt werden kann, der die Vermittlung von Toleranz gegen ein bestimmtes Antigen bewerkstelligen kann.

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