Nährstoffumsetzungen im Verdauungstrakt des Rindes nach Einsatz unterschiedlicher Mengen an Mais- oder Weizenstärke

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Ziel des Projektes war es, die Nährstoffumsetzungen im Verdauungstrakt des Rindes nach Einsatz unterschiedlicher Mengen an Mais- undWeizenstärke als langsam bzw. schnell abbaubare Stärkequelle zu bestimmen. In drei Versuchen wurde die Anflutung von Stärke u.a. Nährstoffen am Duodenum nach Verabreichung stärkereicher Kraftfutter gemessen(Versuch 1) sowie unterschiedliche Mengen Mais- und Weizenstärke (750 bis 2000 g je Tier und Tag) in das Duodenum von Jungbullenbzw. Milchkühen appliziert bzw. infundiert und die Verdauung der Stärke im Dünn- bzw. Gesamtdarm bestimmt (Versuche 2 und 3). Das Kraftfutter mit Mais resultierte gegenüber der Variante mit Weizen (Versuch 1) 3 h postprandial in einem höheren pH-Wert undNH3-Gehalt. Das Mais-Kraftfutter resultierte gegenüber dem Weizen-Kraftfutter (Versuch 1) in einer signifikant niedrigeren ruminalen Verdaulichkeit derorganischen Substanz, der stickstofffreien Extraktstoffe und der Stärke, die Verdaulichkeit der Rohfaser war signifikant erhöht. Mit zunehmender Stärkemenge am Duodenum sank die Stärke-Verdauung im Dünndarm (Versuche 2 und 3). Somit wurde eineBegrenzung der Kapazität der Stärkeverdauung nachgewiesen. Weizenstärke wurde geringfügig höher verdaut. Die Gesamt-Verdaulichkeit der organischen Substanz, der stickstofffreien Extraktstoffe und der Stärke war beim Mais-Kraftfutter niedrigerals beim Weizen-Kraftfutter, die der Rohfaser signifikant höher (Versuch 1). Auch im Gesamtdarm zeigte sich bei zunehmendenStärkemengen am Duodenum eine Abnahme der Stärke-Verdaulichkeit (Versuche 2 und 3). Weizenstärke wurde auch hier geringfügighöher verdaut. Aus den eigenen Ergebnissen wurde unter Berücksichtigung von Literaturdaten und energetischen Kalkulationen für die Menge anBypass-Stärke, die energetisch effizienter als im Pansen verdaut werden kann, ein Richtwert von 1,3 bis maximal 1,8 kg pro Tier und Tagabgeleitet.

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