Horse s laterality: methods of determination, genetic aspects, interaction with human handedness and the influence on horse-rider communication, horse s muscle status, sport success and risk of injury
Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Übereinstimmung der am Boden erfassten Lateralität von Pferden mit ihrer Lateralität während des Reitens zu vergleichen. Es sollten die häufigste Lateralitätsrichtung in den Populationen der Warmblüter, Reitponies, Vollblüter und Quarter Horses ermittelt und ihre Heritabilitäten festgestellt werden. Der Einfluss der Händigkeit des Reiters und der Lateralität des Pferdes auf die Zügelspannung wurde untersucht mit dem Ziel, mögliche Einflüsse auf den Muskelzustand, die Sportleistung und Verletzungshäufigkeit zu identifizieren. Dazu dienten eine Online-Umfrage mit 686 Reitern und 1286 Pferden, der Vergleich von 12 verschiedenen Methoden zur Feststellung der Lateralität am Boden und während des Reitens an fünf Pferdegruppen (Stichprobe A: 67 Warmblüter, Stichprobe B: 4408 Warmblüter und Reitponies, Stichprobe C: 67 Vollblüter, Stichprobe D: 1950 Vollblüter und Stichprobe E: 61 eng verwandte Vollbüter) und die Messung der Zügelspannung mit einer Gruppe von 88 Warmblütern, Quarter Horses und weiterer Rassen (41 Rechtslaterale, 35 Linkslaterale und 12 ohne festzustellende Lateralität) mit 65 Reitern (49 Rechtshänder, 14 Linkshänder und 2 Beidhändige) in 110 Ritten (51 im konventionellen, Europäischen Reitstil und 59 im Western Reitstil). Mit Excel, sowie SPSS wurden die Zügelspannung mittels gemischtem Modell und die Zusammenhänge der einzelnen Methoden mit Kreuztabellen, chi²-Tests, phi und Cramer s V, sowie Pearson-Korrelationen untersucht. Die Heritabilitäten wurden mit uni- und bivariatem, linearem Tiermodell mittels DMU6 erstellt.
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