Erhöhter Body-Mass-Index und perioperatives Risiko von Patienten mit nicht-herzchirurgischen Operationen

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-12870

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Aus der Literatur ist bekannt, dass die Adipositas mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht. Es gibt keine einstimmige Meinung über die Adipositas als unabhängigen Risikofaktor bei chirurgischen Patienten. Der Datenpool von Patienten, die im Zeitraum vom 23.02.1999 bis 31.12.2000 operiert wurden, wurde mit der Fragestellung ausgewertet, ob die Adipositas einen unabhängigen Risikofaktor für die Entwicklung der perioperativen Komplikationen darstellt. Dafür wurde eine Patientengruppe mit erhöhtem BMI von grösser oder gleich 30,0 kg/m2 gewählt und mit einer normalgewichtigen Kontrollgruppe (BMI 20-24,9 kg/m2) verglichen. Die Daten wurden mit Hilfe des Anästhesie-Informations-Management-Systems (AIMS) NarkoData (IMESO GmbH, Hüttenberg) erfasst. Die Matched pairs -Technik wurde angewandt, um den Einfluss der perioperativen Risikofaktoren auf die Zielparameter auszuschließen. Als Matching-Kriterien wurden ASA-Klassifikation, erhöhtes chirurgisches Risiko, Dringlichkeit der Operation, Alter und Geschlecht gewählt. Zu jedem Patienten mit einem BMI grösser/gleich 30 kg/m2 wurde nur ein Kontrollfall zugelassen. Zielparameter waren die Krankenhaus-Mortalität, ein verlängerter stationärer Aufenthalt, die Notwendigkeit einer Intensivbehandlung und intraoperative kardiovaskuläre Ereignisse. Ein logistisches Regressionsmodell wurde für alle Matching-Kriterien und Zielparameter entwickelt. Die vorliegende Arbeit bestätigt, dass ein erhöhter BMI allein ohne begleitende Erkrankungen keinen eigenständigen Risikofaktor für nicht-herzchirurgische Patienten darstellt. Das Regressionsmodell fand nur zwei Variablen, die mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko, einem verlängerten stationären Aufenthalt, der Aufnahme auf einer Intensivstation und intraoperativen kardiovaskulären Zwischenfällen assoziiert waren: ASA-Klassifikation und eine Risikooperation. Aus der Literatur ist bekannt, dass die Adipositas mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht. Es gibt keine einstimmige Meinung über die Adipositas als unabhängigen Risikofaktor bei chirurgischen Patienten. Der Datenpool von Patienten, die im Zeitraum vom 23.02.1999 bis 31.12.2000 operiert wurden, wurde mit der Fragestellung ausgewertet, ob die Adipositas einen unabhängigen Risikofaktor für die Entwicklung der perioperativen Komplikationen darstellt. Dafür wurde eine Patientengruppe mit erhöhtem BMI von grösser/gleich 30,0 kg/m2 gewählt und mit einer normalgewichtigen Kontrollgruppe (BMI 20-24,9 kg/m2) verglichen. Die Daten wurden mit Hilfe des Anästhesie-Informations-Management-Systems (AIMS) NarkoData (IMESO GmbH, Hüttenberg) erfasst. Die Matched pairs -Technik wurde angewandt, um den Einfluss der perioperativen Risikofaktoren auf die Zielparameter auszuschließen. Als Matching-Kriterien wurden ASA-Klassifikation, erhöhtes chirurgisches Risiko, Dringlichkeit der Operation, Alter und Geschlecht gewählt. Zu jedem Patienten mit einem BMI grösser oder gleich 30 kg/m2 wurde nur ein Kontrollfall zugelassen. Zielparameter waren die Krankenhaus-Mortalität, ein verlängerter stationärer Aufenthalt, die Notwendigkeit einer Intensivbehandlung und intraoperative kardiovaskuläre Ereignisse. Ein logistisches Regressionsmodell wurde für alle Matching-Kriterien und Zielparameter entwickelt. Die vorliegende Arbeit bestätigt, dass ein erhöhter BMI allein ohne begleitende Erkrankungen keinen eigenständigen Risikofaktor für nicht-herzchirurgische Patienten darstellt. Das Regressionsmodell fand nur zwei Variablen, die mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko, einem verlängerten stationären Aufenthalt, der Aufnahme auf einer Intensivstation und intraoperativen kardiovaskulären Zwischenfällen assoziiert waren: ASA-Klassifikation und eine Risikooperation.

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Original publication in

Obesity Surgery, 14 (2004), S. 275-281

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