Einfluß von endogenem NO auf die Phosphorylierung der p38 MAP-Kinase in isolierten Kardiomyozyten der adulten Ratte und Maus

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Im Rahmen der vorliegenden Arbeit konnte in vitro gezeigt werden, daß mikrovaskuläre Endothelzellen der Ratte einen deutlich höheren eNOS-Gehalt als adulte Kardiomyozyten der Ratte aufweisen und dadurch eine erhöhte p38 MAPK-Phosphorylierung durch endogenes NO zeigen. Diese wird bei den Endothelzellen durch Hemmung der eNOS durch L-NA stark reduziert, während bei den Kardiomyozyten unter gleichen Versuchsbedingungen eine deutliche Steigerung zu sehen ist, welche nach 30 Minuten ein Maximum erreicht und danach wieder langsam abfällt. Des Weiteren wurde der Einfluß unterschiedlicher Radikale (ROS, NO) untersucht. Hierbei wurde ersichtlich, daß die unter Angiotensin II induzierten reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) eine Steigerung der Phosphorylierung bewirken. Ergebnisse von Untersuchungen mit exogenem NO in Form von SNAP und Spermin-NONO übersteigen dieses Niveau und führen zu einer massiven Erhöhung der Phosphorylierung. Versuche zur Rolle der durch NO aktivierten Guanylatzyklase postulieren eine Hemmfunktion hinsichtlich der p38 MAPK-Phosphorylierung über einen cGMP-Signalweg. Es konnte sowohl auf Gen- als auch auf Proteinebene eine gesteigerte Expression der Zytokine TGFbeta und TNFalpha in Abwesenheit von NO dargelegt werden. Im in vivo-Modell anhand der transgenen eNOS-defizienten Mäuse und deren Wildtypen wurde unter anderem die Spezifität der eingesetzten Antikörper nachgewiesen. Nach Induktion mit L-NA verhielten sich die Kardiomyozyten der Wildtypmäuse vergleichbar mit denen der Ratten. Nach Inhibierung der eNOS erfolgte eine deutliche Zunahme der p38-Phosphorylierung, welche ab 30 Minuten nach Induktion eine deutliche und stetige Steigerung erfuhr, die ihr Maximum noch nicht bis 60 Minuten erreichte. Diese Steigerung der p38-Phosphorylierung blieb bei den eNOS-defizienten Mäusen aus. Die Meßwerte übertrafen über eine Stunde nicht das Kontrollniveau. Vergleichend zu den Ergebnissen der Kardiomyozyten der Ratte unter L-NA Inkubation ist in den Zellen der eNOS-defizienten Mäusen (eNOS-/-) die Zytokin-Exprimierung deutlich gegenüber ihren Wildtypen (eNOS+/+) erhöht. Es verdeutlicht sich, daß basale konstitutive NO-Konzentrationen die p38-Phosphorylierung und somit die Zytokin-Exprimierung hemmen. Ebenso führt eine Aktivierung des cGMP-Signalweges zu einer reduzierten p38-Phosphorylierung. In Abwesenheit von endogenem NO und durch exzessive exogene NO-Gabe wird die p38-Phosphorylierung und Zytokin-Exprimierung deutlich gesteigert.

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Giessen : VVB Laufersweiler 2008

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