Förderung des Leseverständnisses mit Methoden des reziproken Lehrens : Effekte unterrichtsintegrierter Trainings für Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse

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Für die Erstellung der vorliegenden Arbeit wurden zwei Studien im Rahmen des Regelunterrichts der fünften Klassenstufe hessischer Gesamtschulen mit verschiedenen Varianten des reziproken Lehrens (Palincsar & Brown, 1984) durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war es, zum einen die Umsetzbarkeit von Lesetrainings angelehnt an die Methode des reziproken Lehrens in Regelschulklassen zu belegen. Zum anderen sollte untersucht werden, wie sich die Effektivität der Trainingsmaßnahmen durch das Ausblenden oder Hinzufügen einzelner Trainingselemente verändert. Zusätzlich sollten auch anhand einer Reanalyse von Daten Informationen darüber gewonnen werden, wie Variablen, wie Lesezeit, Leseflüssigkeit, Wortschatz und Lesestrategien, zur Vorhersage von Lesekompetenz beitragen und in welcher Art und Weise Lesestrategien in einem Pfadmodell der Lesekompetenz eingebunden sind.In der ersten Studie wurde insbesondere betrachtet, welche Relevanz die Vermittlung spezifischer Lesestrategien besitzt. Dazu wurden 380 Schüler aus 15 Klassen in unterschiedlichen Programmvarianten trainiert. In der zweiten Studie sollte der zusätzliche Gewinn der Effektivität durch die Berücksichtigung kooperativer Grundelemente nachgewiesen werden. Die Stichprobe in Studie 2 bestand aus 228 Schülern aus 10 Klassen. Die Befunde beider Studien untermauern, dass reziprokes Lehren in der fünften Klasse auch im Regelunterricht deutscher Gesamtschulen gut geeignet ist, das sinnverstehende Lesen von Sachtexten kurz- und mittelfristig zu fördern. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass Möglichkeiten bestehen, Fördereffekte der Methode im Rahmen von Regelunterricht nutzbar zu machen und zudem Programmvariationen zu einer Steigerung der Effektivität für die Förderung von Lesekompetenz führen können. Das berichtete Pfadmodell des Leseverständnisses bestätigt die Bedeutung von Lesestrategien für kompetentes Lesen und zeigt zudem auf, dass auch die Reihenfolge des Einsatzes von Lesestrategien bedeutsam zu einem guten Leseverständnis beträgt.

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