Roots Trips : die Suche nach Herkunft in zeitgenössischen Reisenarrativen

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Die Frage nach der eigenen Herkunft verweist auf die menschlichen Sinnfragen Wer bin ich? , Wo komme ich her? , Wo gehöre ich hin? . Diese antizipieren die Suche nach Identifikationsmöglichkeiten im Kontext transnationaler Mobilität und vermögen außerdem dem individuellen Lebensweg als kohärente Selbsterzählung eine Form zu geben. Wie zeitgenössische Reisenarrative diese Fragen verhandeln, bildet das Forschungsinteresse dieser Arbeit. Im Kontext der Globalisierung gewinnt Herkunft eine hohe Brisanz, und zwar insbesondere vor dem Hintergrund von Migrationsströmen, die die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts und das beginnende 21. Jahrhundert prägen. Denn in das sinnstiftende Zusammenspiel aus Mobilität und Genealogie fügt sich Migration als Prozess transnationaler Bewegung und Erinnerung ein, der die traditionell vorgestellte Einheit von Ort und Abstammung entfremdet. Die Kernaussage dieser Arbeit lautet: Roots trip narratives verdichten und verhandeln das Bedürfnis nach Herkunft im Kontext der Globalisierung. Denn die hier als roots trips narratives bezeichneten Fiktionen thematisieren sowohl die individuelle Sehnsucht nach Ideen von Herkunft als auch den Wunsch nach Selbsterfahrung durch Aufbruch aus der Routine.

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