Untersuchungen zur Normierbarkeit von elastomeren Bissregistrationsmaterialien

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Die Ergebnisse zeigen in Übereinstimmung mit anderen Untersuchungen hinsichtlich dieser Problematik in aller Deutlichkeit, dass die Bestimmung klinisch so relevanter Größen wie der Gesamtverarbeitungs- und Abbindezeit als auch anderer interessanter Materialeigenschaften eines Bissregistrierungsmaterials, wie zum Beispiel die Rückstellung oder Verformbarkeit, auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, wenn es darum geht, Verfahren zu definieren, die in einer Norm Anwendung finden könnten. Dabei sind es Fragen der Praktikabilität, der Durchführung eines Versuches, seiner Reproduzierbarkeit bzw. seiner klinischen Relevanz. Es erscheint daher ratsam, auf differenzierte Versuchsaufbauten zu verzichten und vielmehr extrem einfache Aufbauten zu wählen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Zusammengefasst lassen sich die Ergebnisse der einzelnen Versuchsserien wie folgt beschreiben: - Die Prüfung der vom Hersteller angegebenen Verarbeitungszeit mit dem beschriebenen Versuchsaufbau scheint ein geeignetes Verfahren zu sein, um die Gesamtverarbeitungszeit der einzelnen Materialien (unter ähnlichen Bedingungen wie in der Mundhöhle des Patienten) zu bestimmen. Dies umso mehr, da eine hohe Korrelation der mit diesem Verfahren bestimmten Werte zu denen mittels der klinisch relevanten Kondymetermessung Ermittelten, bestand. - Die Bestimmung der bleibenden Deformation zeigte, dass alle geprüften Materialien sehr geringe bleibende Deformationen aufwiesen, die klinisch nicht mehr relevant sein dürften. Dabei waren die erhaltenen Werte der Messung mit 250 Newton Belastung mit denen von 100 Newton Belastung vergleichbar. Somit wäre aufgrund des wesentlich einfacheren Versuchaufbaus letzterer Methode (100 Newton Belastung), als ein im Sinne der Normung praktikables Verfahren, der Vorzug zu geben. - Die definierte Verformung der Probekörper unter gleichzeitiger Bestimmung des E-Moduls erwies sich als ein sehr gut reproduzierbares Verfahren zur Charakterisierung der Bissregistrationsmaterialien. Allerdings ist in der Komplexität des Versuchaufbaus der große Nachteil des Verfahrens zu sehen, so dass möglicherweise der alleinigen Prüfung einer minimal erforderlichen Deformation der Vorzug gegeben werden sollte.

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