Das Desertec-Projekt als Beispiel neuartiger Entwicklungszusammenarbeit : Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation von heterogenen Akteuren bei Großprojekten mit Entwicklungscharakter

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Etwa seit Ende der 1990 er Jahre befindet sich nicht nur die Deutsche Entwicklungspolitik in einer neuerlichen Umbruchphase, die von vielen Beobachtern als Ausdruck eines Paradigmenwechsels in der Entwicklungszusammenarbeit gedeutet wird. Waren in den ersten vier Dekaden seit Beginn der organisierten internationalen Entwicklungshilfe primär die Nationalstaaten und supranationale Organe sowie die Zivilgesellschaft in der Verantwortung, so erweiterte sich das Akteursspektrum danach auch auf die private Wirtschaft. Das DESERTEC-Vorhaben zum Aufbau eines Energieversorgungsnetzes auf Basis regenerativer Energien beinhaltet zahlreiche Entwicklungselemente in den Staaten Nordafrikas und des Mittleren Ostens. Es bietet damit eine außergewöhnliche Möglichkeit zur Erforschung von Nutzen und Risiken privatwirtschaftlich initiierter Entwicklungshilfe. Diese Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation von heterogenen Akteuren aus den Bereichen Markt, Staat und Zivilgesellschaft bei Entwicklungsprojekten. Durch eine akteursbasierte Modellierung werden neue Erkenntnisse geliefert, die anderenfalls erst in einigen Jahren ex post beobachtbar wären.

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