Immunmonitoring bei der Therapie der Multiplen Sklerose mit ß-Interferonen : durchflusszytometrische Bestimmungen von Zytokinen und Zytokinrezeptoren
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Zusammenfassung
1.Die Methode der Durchflusszytometrie wurde für den intrazellulären Nachweis der Zytokine IFNgamma, IL4, IL10 und ebenfalls für den Nachweis der membranständigen Zytokinrezeptoren IFNRII und IL4R in Leukozyten-populationen des peripheren Blutes neu etabliert. 2.Durch Stimulationsassays wurden die optimalen Stimulationsbedingungen ermittelt. Die beste Stimulation wurde bei einer vierstündigen Inkubation mit 10 ng/ml PMA, 500 ng/ml Ionomycin und 25 µM Monensin erreicht. Als geeignetstes Antikoagulans erwies sich Heparin und bezüglich der Lagerungsdauer der Blutproben wurden maximal drei Stunden festgelegt. 3.Die Reproduzierbarkeit der neu etablierten Methoden wurde anhand der Intra-Sample, Intra-Assay- und Inter-Assay-Präzision sowie mit Hilfe von Positivkontrollzellen nachgewiesen. Die gesunden Probanden und die MS-Patienten unterschieden sich in ihrem Zytokin(Rezeptoren)profil. Bei den MS-Patienten wurden hoch signifikant mehr IL10-positive CD3+Zellen und IL10-positive CD3+CD4+Zellen festgestellt. RRMS-Patienten besaßen zudem deutlich mehr IFN& -gamma-positive CD3+CD4+Zellen als Gesunde. 5.Innerhalb des MS-Patientenkollektivs wurden die immunologischen Parameter unabhängig von der Krankheitsdauer, der Anzahl der Schübe und der EDSS-Score exprimiert. Der Progressionsindex korrelierte, insbesondere bei SPMS-Patienten, negativ mit der Th2-Zytokinexpression. 6.Unter IFN-beta-Therapie traten bei MS-Patienten transiente Veränderungen im Zytokin(Rezeptoren)profil auf. Diese waren bei den verschiedenen Präparaten unterschiedlich.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Wettenberg : VVB Laufersweiler 2004
